Neuro-aCSis richtet sich an Assistenzärztinnen und -ärzte in der fachärztlichen Weiterbildung, die schon früh wissenschaftlich tätig werden und eine klinisch-akademische Laufbahn anstreben. Das Programm ermöglicht es ihnen, klinische Tätigkeit und Forschung systematisch zu verknüpfen, geschützte Forschungszeiten zu nutzen und die Vereinbarkeit von Wissenschaft, Klinik und Familie zu verbessern.
Federführender Antragsteller und Sprecher des Programms ist Prof. Dr. Gabor Petzold, Direktor der Klinik für Vaskuläre Neurologie am UKB, gemeinsam mit Prof. Dr. Anja Schneider, Direktorin der Klinik für Alterspsychiatrie und Kognitive Störungen. Wissenschaftlich steht Neuro-aCSis für die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Erkrankungen des Nervensystems und systemischen Faktoren.
Die erfolgreiche Begutachtung bestätigt den Erfolg der ersten Förderperiode und die hohe Akzeptanz des Programms innerhalb des UKB. Neben der individuellen Förderung der Teilnehmenden trägt Neuro-aCSis wesentlich dazu bei, eine vernetzte neurowissenschaftliche Forschungslandschaft am Standort Bonn zu stärken. Ein umfassendes Mentoring- und Qualifizierungsangebot unterstützt die Clinician Scientists dabei, eigene wissenschaftliche Profile zu entwickeln.
Das Programm steht allen Assistenzärztinnen und -ärzten des UKB offen, die sich mit den thematischen Schwerpunkten von Neuro-aCSis wissenschaftlich auseinandersetzen möchten.
Mit der bewilligten Fortführung bekräftigen das Universitätsklinikum Bonn und die Medizinische Fakultät der Universität Bonn ihren Anspruch, klinisch-wissenschaftliche Karrierewege frühzeitig, verlässlich und chancengerecht zu fördern. Damit legen sie die Grundlage für exzellente Forschung und eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung. Die Medizinische Fakultät wird das Programm nach Ablauf der DFG-Förderung in eigener Verantwortung fortführen.