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Neuberufungen

Prof. Dr. Ulrike Attenberger

Professur (W3) für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Attenberger-2_klein.jpg Ulrike Attenberger übernahm zum 01. Dezember 2019 die Nachfolge von Prof. Schild als Professorin für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Bonn.

Ihr Studium der Humanmedizin absolvierte sie von 1999-2005 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Begeisterung für die Radiologie hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich ausgeprägt, denn nur wenige Monate später schloss sie ebenfalls erfolgreich ihre Promotion in diesem Fachbereich ab. Drei weitere Jahre blieb Ulrike Attenberger ihrer bayrischen Heimat, unterbrochen von einem Forschungsaufenthalt in Texas, treu. 2009 beschloss sie jedoch ihren beruflichen Werdegang an der Universitätsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg weiterzuführen. Hier erhielt sie 1 Jahr später ihre Facharztanerkennung und ihre 1. Position als Oberärztin. 2011 schloss sie ihre Habilitation als eine der jüngsten Habilitierten der Deutschen Röntgengesellschaft ab. Nur 3 Jahre später wurde ihr durch den Senat der Universität Heidelberg der Titel einer außerplanmäßigen Professorin verliehen. In den Jahren 2012-2015 führten sie Forschungsaufenthalte nach Harvard und Wien sowie 2016 die Anna-Fischer Dükelmann Visiting Professorship and die Universität Zürich. 2018 erhielt sie die Adjunct Professorship der MedUni Wien. Bis zuletzt fungierte Prof. Attenberger als stellvertretende Direktorin und Geschäftsführende Oberärztin des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin in Mannheim. Ihr klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Optimierung und klinischen Translation von Bildgebungstechnologien und deren integrativen Bewertung mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) zur Phänotypisierung von Tumoren und zur Beurteilung von Therapieerfolgen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2010 mit dem Fellow Award der Radiological Society of North America und 2012 mit dem Walter-Friedrich-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gesamtgebiet der Radiologie, verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Radiologie.

Ihre Expertise auf dem Feld der high-end Bildgebungsverfahren möchte Prof. Attenberger nun in der Universitätsmedizin Bonn einbringen und somit die Diagnostik- und Behandlungsoptionen für Tumorpatienten verbessern. Ihr Fokus wird dabei besonders auf der Implementierung von Techniken der KI für die Erkrankungscharakterisierung und die Optimierung minimal invasiver Therapiestrategien liegen.

(Foto: privat)

 

 

Prof. Dr. Christian Oliver Vokuhl

Professur (W2) für Pathologie

Christian Oliver Vokuhl trat zum 01. November 2019 die Nachfolge von Nicolas Wernert als Professor für Pathologie an.

Herr Vokuhl studierte zunächst Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie an an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. 2005 trat er seine erste Stelle als Assistenzarzt an der Kieler Kinderpathologie an. Auch in den folgenden Jahren blieb er seiner norddeutschen Wahlheimat treu, absolvierte hier seine Facharztausbildung und fungierte bis zuletzt als Oberarzt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Sowohl in seiner klinischen wie auch in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in Kiel lag sein Fokus auf der Kinderpathologie insbesondere der molekularen Kindertumorpathologie und Weichteiltumorpathologie. Hier kann er eine hoch qualifizierte diagnostische Expertise aufweisen. Darüber hinaus beschäftigte er sich intensiv mit der genetischen Charakterisierung von kindlichen soliden Tumoren. Dies sieht er als wesentlichen Schritt zur Entwicklung von optimierten Diagnostik- und Therapieoptionen.

Mit dem Wechsel an die Universitätsmedizin Bonn möchte Herr Vokuhl diese Forschungstätigkeit weiter vertiefen und die Behandlung von besonders jungen Tumorpatienten mit seiner Expertise unterstützen.

 

 

Prof. Dr. Hendrik Streeck

Professur (W3) für Virologie

Streeck, Hendrik (Foto - Frank Burkhardt)_klein.jpg Hendrik Streeck übernahm am 01. Oktober 2019 die Nachfolge von Prof. Dorsten als Professor für Virologie am Bonner Institut für Virologie.

Hendrik Streeck absolvierte 2016 sein Studium der Humanmedizin an der Charité Berlin. Nach einem dreijährigen Postdoctoral Fellowship Aufenthalt an der Harvard Medical School in Boston wurde er dort zum Assistant Professor ernannt. 2015 bewog ihn ein Ruf auf die W3-Professur für Medizinische Biologie der Universität Duisburg-Essen zur Rückkehr nach Deutschland. Im Zuge dessen konnte er sich ebenfalls erfolgreich um eine zusätzliche Förderung für rückkehrende medizinische Spitzenforscher durch die Else-Kröner-Stiftung bemühen. Seit 2015 leitete Prof. Streeck das Institut für HIV (Human Immundefizienz-Virus)-Forschung am Universitätsklinikum Essen. Während seiner gesamten Forschungstätigkeit steht die translationale Erforschung von Impfstoff-, Therapie- und Heilungsstrategien im Kampf gegen den HI-Virus im Fokus. Durch seine Arbeit an verschiedenen internationalen Standorten, konnte er sich viele nachhaltige Kooperationen mit Immunologen und Virologen aus der ganzen Welt aufbauen und so eine Vielzahl an erfolgreichen internationalen Projekten zur Erforschung des HI-Virus initiieren. Wichtige Errungeschaften dieser Projekte sind die größte epidemiologische Studie zu diesem Thema in Deutschland sowie eine erste klinische Studie für einen HIV-Impfstoff. Für seine wissenschaftlichen Erkenntnisse wurde Hendrik Streeck in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem HIV/AIDS-Forschungspreis der Deutschen AIDS-Gesellschaft.

Innerhalb des Forschungsschwerpunktes Immunosciences and Infection wird Prof. Streeck seine Arbeit auch in Bonn an der Entwicklung eines HIV-Impfstoffes fortsetzen. Die Medizinische Fakultät wird dies mit der Gründung eines eigenen Instituts zu diesem Forschungsfeld innerhalb der Virologie unterstützen.

(Foto: Frank Burkhardt)

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Prof. Dr. Ehrenfried Schindler

Professur (W2) für Kinderanästhesiologie

Schindler, Ehrenfried (Foto - Saba)_klein.jpg Ehrenfried Schindler trat am 01. Oktober 2019 die Professur für Kinderanästhesiologie an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin an.

Ehrenfried Schindler studierte bis 1990 Humanmedizin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und erwarb 1996, während seiner Tätigkeit am Klinikum der Justus-Liebig-Universität Gießen, seinen Facharzt für Anästhesiologie. Im Anschluss fungierte er ebenfalls in Gießen als Oberarzt. Im Jahr 2002 übernahm er seine erste Leitungsfunktion als Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Asklepios Klinik in Sankt Augustin. In den folgenden Jahren blieb Ehrenfried Schindler seiner Wahlheimat treu. 2005 wurde er zunächst Direktor des Zentrums für Kinderanästhesiologie und 2007 schließlich Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik in Sankt Augustin. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag stets im Bereich der Kinderkardioanästhesiologie. In diesem Zusammenhang war er in zahlreichen klinischen Studien involviert, mit dem Ziel die Behandlung während der Phase der Herz-Lungen-Maschine von besonders jungen Patienten zu optimieren. Hierbei setzte er schon früh erfolgreich auf internationale Kooperationen mit Anästhesiologen aus der ganzen Welt. 2009 stellte er eine auf den Studienergebnissen basierende Software zur Unterstützung der Planung von Narkosen bei Kindern vor. Sein Engagement in diesem klinischen Schwerpunkte spiegelte sich schließlich 2016 in seiner Ernennung zum Präsident der Europäischen Gesellschaft für Kinderanästhesiologie (ESPA) wider. Zudem wurde er sowohl von der Universität Belgrad (Serbien) als auch von der Universität Tiflis (Georgien) mit Ehrenprofessuren gewürdigt.

Zusammen mit der klinischen Betreuung der Kinderanästhesiologie wird Schindler durch die Leitung des neu entstehenden Eltern-Kind-Zentrums auch die Geburtshilfe und die Versorgung von Neugeborenen am Standort Bonn unterstützen.

(Foto: Johann F. Saba)

 

 

Prof. Dr. Volker Busskamp

Professur (W2) für Degenerative Netzhauterkrankungen mit Tenure Track

Busskamp 9418_klein.jpg

Volker Busskamp erhielt im September 2019 den Ruf auf die Professur für Degenerative Netzhauterkrankungen mit Tenure Track, die der Augenklinik des UKB zugeordnet ist.

Volker Busskamp studierte Biotechnologie an der TU Braunschweig und Biologie an der Universität Genf (Schweiz). Seine Promotion absolvierte er 2010 am Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) und der Universität Basel in der Schweiz. Nach einer kurzen Postdoc-Zeit am FMI ging Prof. Busskamp für drei Jahre ins Labor von George Church an der Harvard Medical School und dem Harvard Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering in Boston (USA). Seit 2014 wird er als Freigeist-Fellow der VolkswagenStiftung gefördert und war Forschungsgruppenleiter am Forschungszentrum für regenerative Therapien Dresden (CRTD). Im Zuge seiner Forschung untersucht er die Retinitis pigmentosa, eine erblich bedingte Form der Blindheit. Seine Forschungsarbeiten führten bereits zu klinischen Gentherapiestudien. Zusammen mit Botond Roska vom FMI in Basel ist er an 3 Gentherapiekonzepten beteiligt. 2015 erhielt Volker Busskamp einen ERC Starting Grant zur gezielten Modellierung von Nervengewebe. Hierbei konzentriert er sich auf dei Herstellung von verschiedenen Nervenzelltypen, die anschließend im Labor kombiniert werden. Dabei entstehen künstliche Schaltkreise aus Nervenzellen, die sowohl als Modelle für Erkrankungen als auch zur Grundlagenforschungs dienen können. Für seine biomedizinische Forschung mit dem Beitrag zur Gentherapie der Retinitis pigmentosa und für die Entwicklung künstlicher Nervenzell-Schaltkreise wurde Prof. Busskamp 2017 mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Im Rahmen seiner Professur möchte Volker Busskamp innovative Therapien entwicklen, die degenerative Netzhauterkrankungen verlangsamen oder aufhalten sowie die Wiederherstellung des Sehens nach Erblindung ermöglichen sollen. Als Biotechnologe, Neurowissenschaftler und Stammzellforscher verstärkt er nicht nur den neurowissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt, sondern mit seiner translationalen Forschung auch das Leitbild der Medizinischen Fakultät.

(Foto: Sven Döring)

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Jun-Prof. Dr. Laura Ewell

Juniorprofessur für Circuits and Behavior

Ewell.jpg Laura Ann Ewell bekam im April 2019 die Juniorprofessur für Circuits and Behavior mit Tenure Track am Institut für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung.

Sie promovierte 2010 an der University of Wisconsin-Madison (USA) und arbeitete anschließend als Postdoktorandin an der University of California in San Diego (USA). Im März 2017 erhielt Jun-Prof. Ewell eine außerordentlich kompetitive VW Freigeist Gruppe am Institut für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung.

Jun-Prof. Ewell verstärkt den neurowissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Fakultät. Neuartige Erkenntnisse über Mechanismen, die die Aktivität von Nervenzellen bei räumlicher Navigation und Gedächtnis steuern und wie diese Vorgänge bei Epilepsie gestört sind, konnte Jun-Prof. Ewell bereits publizieren. Darüber hinaus bringt sie eine hochentwickelte Technologie zur Messung einzelner Zellen mit hoher Zeitauflösung in sich frei bewegenden Nagern nach Bonn.

 

 

Prof. Dr. Janbernd Kirschner

Professur für Neuropädiatrie in der Abteilung für Neuropädiatrie im Zentrum für Kinderheilkunde

Kirschner_klein.jpg Janbernd Kirschner wurde auf die Professur für Neuropädiatrie berufen. Seit April 2019 ist er nun am Zentrum für Kinderheilkunde tätig und leitet dort die Abteilung für Neuropädiatrie mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ).

Er absolvierte sein Medizinstudium an der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg und promovierte dort am Lehrstuhl für Geschichte und Ethik der Medizin. Nach weitgehend abgeschlossener Facharztausbildung ging Prof. Kirschner für zwei Jahre mit einem DFG-Forschungsstipendium ans Children´s Hospital of Philadelphia der University of Pennsylvania (USA) zur Spezialisierung im Bereich neuromuskuläre Erkrankungen. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Leitung des myologischen Labors in Freiburg. Zuletzt war Prof. Janbernd Kirschner W2-Vertretungsprofessor und Kommissarischer Ärztlicher Direktor der Klinik für Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen in Freiburg.

Prof. Kirschner beschäftigt sich mit seinem Forschungsschwerpunkt im Bereich der Neuromuskulären Erkrankungen mit der Anwendung innovativer Therapien im Rahmen von klinischen Studien.

(Foto: privat)

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Prof. Dr. Rainer Surges

Professur für Epileptologie an der Klinik und Poliklinik für Epileptologie

Surges-Rainer-Prof-Direktor-2019-03-19-340900_klein.jpg Rainer Surges trat am 01. April 2019 die Nachfolge von Prof. Elger als Professor für Epileptologie an der Klinik und Poliklinik für Epileptologie an.

Während seines Medizinstudiums in Bonn verbrachte er ein ERASMUS-Studienjahr in Frankreich und ein Praktisches Jahr in Kanada, Malta und Frankreich. Nach seiner experimentellen Promotionsarbeit zur zellulären Herzelektrophysiologie war Prof. Surges als Arzt im Praktikum und Assistenzarzt an der Neurologischen Universitätsklinik Freiburg tätig, bevor er mit einem DFG-Stipendium als Postdoc für zweieinhalb Jahre ans Institute of Neurology (London, UK) ging. Anschließend kam Rainer Surges zurück nach Bonn an die Klinik für Epileptologie, ehe er als Leiter der Sektion Epileptologie an die Klinik für Neurologie der Uniklinik Aachen wechselte. Er erhielt Rufe auf die Professuren für Epileptologie an die University of Newcastle und die RWTH Aachen, bevor er die Leitung der hiesigen Klinik und Poliklinik für Epileptologie annahm.

Prof. Surges verstärkt den neurowissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Fakultät. Seit einigen Jahren liegt sein wissenschaftlicher Fokus auf der klinischen Epilepsieforschung u.a. mit dem Ziel, laborchemische und physiologische Biomarker zu identifizieren, die eine korrekte bzw. automatisierte Anfallsdetektion erlauben.

(Foto: Johann F. Saba)

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Prof. Dr. Dr. Veronika Lukacs-Kornek

Professur für Immunodynamik am Institut für Experimentelle Immunologie

Lukacs-Kornek_klein.jpg Veronika Lukacs-Kornek übernahm im Februar 2019 die Professur für Immunodynamik am Institut für Experimentelle Immunologie von Prof. Kastenmüller.

Sie promovierte im Fach Humanmedizin an der Semmelweis Universität in Budapest (Ungarn) und im Fach Biologie am Institut für Molekulare Medizin und Experimentelle Immunologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach ihrer Promotion arbeitete Frau Prof. Lukacs-Kornek vier Jahre als Postdoktorandin am Dana-Farber Cancer Institute der Harvard Medical School in Boston (MA, USA) bevor sie mit dem Erhalt des Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung 2012 nach Deutschland zurückkehrte und als Juniorprofessorin für Molekulare Immunologie und Gastroenterologie an der Universität des Saarlandes auf Zeit verbeamtet wurde.

Prof. Lukacs-Kornek verstärkt den Forschungsschwerpunkt Immunosciences and Infection der Medizinischen Fakultät. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Immunoregulation und Stromazell-Biologie und untersucht, wie die immunregulatorische Beziehung zwischen Immunzellen und Stromazellen zur Aufrechterhaltung von Gewebeintegrität oder zur Progression von Krankheiten beiträgt.

(Foto: privat)

 

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