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Neuberufungen 2020

Prof. Dr. Dirk Baumjohann

Professur (W2) für Autoimmunität

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Dirk Baumjohann trat am 01. Februar 2020 die Professur für Autoimmunität mit Tenure Track an der Medizinischen Klinik III für Onkologie, Hämatologie, Immunonkologie und Rheumatologie des UKB an.

Dirk Baumjohann studierte bis 2005 Molekulare Medizin mit immunologischem Schwerpunkt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Für seine Promotion wechselte er an das Institute for Research in Biomedicine in Bellinzona in der Schweiz. Diese schloss er 2010 erfolgreich an der Universität Bern ab und setzte anschließend seine Forschungstätigkeit an der University of California, San Francisco fort. In den USA blieb er für 4 Jahre bis er schließlich 2014 nach Deutschland zurückkehrte, um an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine DFG-geförderte Position als Emmy-Noether-Arbeitsgruppenleiter zu übernehmen. Seinen wissenschaftlichen Fokus setzte Herr Baumjohann hier auf die molekularen und zellulären Aspekte der T-Lymphozyten-Diversität, z.B. auf die Rolle der Zellen während Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose. Für seine Erkenntnisse auf diesem Forschungsgebiet wurde Dirk Baumjohann mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Avrion Mitchison Prize for Rheumatology“.

Im Rahmen seiner Professur möchte Dirk Baumjohann seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt beibehalten, um die Hintergründe von Autoimmunerkrankungen weiter zu entschlüsseln und somit das Exzellenzcluster "ImmunoSensation2" zu unterstützen. Zudem möchte er die in Bonn bestehende, enge Verknüpfung zwischen klinischer Forschung und Grundlagenforschung nutzen, um seine Erkenntnisse auch den Patienten zu Gute kommen lassen zu können.

(Foto: privat)

 

Prof. Dr. Jaroslaw Kazimierz Maciaczyk

Professur (W2) für Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie

Prof. Dr. Jaroslaw Kazimierz MaciaczykJaroslaw Kazimierz Maciaczyk trat zum 01. Januar 2020 die Professur für Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie an.

Nach seinem Studium der Humanmedizin war Herr Maciaczyk zunächst am Universitätsklinikum Bydgoszcz (Polen) tätig. 2002 kam Herr Maciaczyk als wissenschaftlicher Mitarbeiter nach Freiburg und forschte dort am lokalen Universitätsklinikum im Bereich der „Molekularen Neurochirurgie“. Zwei Jahre später nahm er nach seiner Approbation als Arzt in Deutschland auch seine klinische Tätigkeit wieder auf. In den folgenden Jahren fungierte er als Assistenzarzt in der Klinik für Stereotaktische Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg. Hier betreute er neuroonkologische Patienten und war unter anderem an der Implementierung der deutschlandweit ersten Operation zur Zellersatztherapie bei Chorea Huntington beteiligt. 2013 machte Herr Maciaczyk seinen Facharzt für Neurochirurgie und nur 2 Monate später habilitierte er sich im selben Fach. Danach fungierte er als Oberarzt in der Neurochirurgischen Klinik an der Universitätsklinik Düsseldorf mit dem Schwerpunkt onkologische Stereotaxie, Radiochirurgie und Funktionelle Neurochirurgie. 2017 wurde er als Consultant Neurosurgeon und Associate Professor für Neurochirurgie an die University of Otago in Dunedin (Neuseeland) berufen. Im selben Jahr erhielt er eine außerplanmäßige Professur an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf.

Seit Beginn seiner klinischen Tätigkeit ist Herr Maciaczyk parallel auch wissenschaftlich tätig. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der Entschlüsselung der molekularen Grundlagen der Regulation von aus malignen Tumoren abgeleiteten Tumorstammzellen. Für die Ergebnisse seiner Arbeit wurde er mit dem Forschungspreis (2006) der Deutschen Akademie für Neurochirurgie und dem Forschungspreis der Academia Eurasiana Neurochirurgica (2009) ausgezeichnet.

Seine wissenschaftliche und klinische Erfahrung in der stereotaktischen und funktionellen Neurochirurgie möchte Herr Maciaczyk nun an der Universitätsmedizin Bonn einbringen und so die Translation zwischen Forschung und Patientenversorgung in diesem Fach fördern. Dabei liegt sein Augenmerk besonders auf der Verbesserung der Versorgung von Hirntumorpatienten, dem Ausbau der Tiefen-Hirnstimulation sowie der peripheren Neuromodulation als Therapieoptionen für Parkinson- und Schmerzpatienten.

(Foto: Johann F. Saba)

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