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Neue apl-Professor*innen

apl-Prof. Dr.med. Waltraut Maria Merz

Portraitfoto N Werner.jpgTitel:                                   Prof. Dr. med, M.Sc.

Name:                                 Merz, Waltraut Maria

Geb.-Datum/-ort:              25.08.1959, Aalen/Württemberg

Gegenwärtige Position:  Oberärztin, Bereichsleitung „Maternale Medizin“
Klinik/Institut:                   Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin

apl-Titel verliehen am:    09.12.2020 (Unterschrift)
 

Habilitation am:                       27.11.2013
Titel der Habilitation:             Untersuchung von n-terminalem pro-B-Typ natriuretischem Peptid als Biomarker einer kardialen Dysfunktion in der Fetalzeit

Facharztannerkennung am: 22.08.1996
Fachgebiet:                            Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Promotion am:                        02.01.1989

Titel der Promotion:              Einfluss der operativen Therapie auf Plasmaproteasen-Inhibitoren bei Patienten mit colo-rectalen Carcinomen

Beruflicher Werdegang:
1980-1987     Studium der Humanmedizin, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
1988-1996     Weiterbildung im Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland, Nigeria und Zimbabwe
1996-2004     Berufstätigkeit in Zimbabwe, Philippinen, Vietnam und Deutschland
1998              M.Sc. in Pränatalgenetik und Fetalmedizin (UCL, London)
2004-2009     Oberärztin, Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ab 2008         Leitung, Bereich Geburtshilfe
2008              Fakultative Weiterbildung ‚Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin’
2009              DEGUM Stufe II Anerkennung für das Gebiet Gynäkologie und Geburtshilfe
2009-2011     Berufstätigkeit in China
Seit 2011       Oberärztin, Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Seit 2013       CRM-Instruktorin
seit 2017       Dozentin, Masterprogramm Global Health (‘Risk Management and Hygiene Policies‘) des UKB in Assoziation mit dem ‘Institute for Environment and Human Security’ der United Nations University, Thema ‘Maternal Health’.
bis 2018        Leitung, Bereich Geburtshilfe

Forschungsschwerpunkte:

  • Genetik angeborenen Fehlbildungen: ab 2008 Aufbau einer fetalen Biobank. Kooperation mit diversen UKB-internen und weiteren Forschungseinrichtungen
  • Fetomaternale Physiologie: Neurohormone und Geburtsmodus, Lebensstil und Schwangerschaft. Kooperation mit der DSH Köln
  • Risikoadaptierte Betreuungskonzepte für Schwangere: Aufbau des Bereichs „Maternale Medizin“, Implementierung und Evaluation des Versorgungskonzepts Hebammenkreißsaal.

Zugewinn/Einbindung in die Medizinische Fakultät Bonn:
Der Zugewinn der Fakultät besteht in der erstmaligen Etablierung des Fachs „Maternale Medizin“ in Deutschland. Der Fokus liegt auf Risikoschwangerschaften bei Vorerkrankungen. Insbesondere für Herzerkrankungen hat Frau Prof Merz eine enge klinische und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit den Kliniken des Herzzentrums am UK Bonn etabliert. Sie ist im Rahmen der molekulargenetischen Untersuchung angeborener Fehlbildungen in diverse Forschungsverbünde des UK Bonn und dessen Partnern integriert. Darüber hinaus ist sie an mehreren nationalen und internationalen Studien beteiligt.
Frau Prof. Merz beteiligt sich aktiv an der Lehre. Sie hat das Seminar „Schwangerschaft bei Vorerkrankung“ initiiert, ist Dozentin des Master-Studiengangs Global Health, und führt klinische Visiten durch.

 

(Foto: Saba / UKB)

apl-Prof. Dr.med. Sven Klaschik

Portraitfoto N Werner.jpgTitel:                                   Prof. Dr. med.

Name:                                 Klaschik, Sven

Geb.-Datum/-ort:              14.06.1971, Köln

Gegenwärtige Position:  Geschäftsführender OA und stellvertretender Direktor
Klinik/Institut:                   Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

apl-Titel verliehen am:    23.08.2020

Habilitation am:                      29.06.2011
Titel der Habilitation:            Bedeutung der bakteriellen DNA für die systemische Inflammation

Facharztannerkennung am: 26.05.2004
Fachgebiet:                            Anästhesiologie

Promotion am:                       21.12.2000
Titel der Promotion:              Sensitivität und Spezifität der MR-Mammographie unter Berücksichtigung etablierter und neuer Diagnose-kriterien

Beruflicher Werdegang:
Juni 1998:   Beginn der Facharztweiterbildung an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Mai 2004:   Facharzt für Anästhesiologie
August 2004 - Dezember 2008:   Forschungsaufenthalt an den National Institutes of Health (NIH, USA) inkl. DFG-Auslandsstipendium
Juni 2011:   Habilitation
November 2011:   Zusatzbezeichnung „Spezielle Intensivmedizin“
Juni 2012:   Ernennung zum Oberarzt
Oktober 2016:   Ernennung zum Geschäftsführenden Oberarzt
November 2018:   Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“
Juni 2020:   Ernennung zum stellvertretenden Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
August 2020:   Verleihung der außerplanmäßigen Professur

Forschungsschwerpunkte:

  • Nachweis und Identifizierung bakterieller DNA in vitro und aus verschiedenen biologischen Flüssigkeiten bei septischen Patienten
  • Wirkmechanismen stimulatorischer CpG Oligonukleotide und suppressiver Oligonukleotide an Immunzellen
  • Identifikation und bioinformatische Analyse der durch Toll-like-Rezeptor Liganden induzierten regulatorischen Netzwerke und Signalkaskaden und die experimentelle Validierung in Knock-out Tieren
  • Genexpressionsanalysen mittels Microarrays zur Untersuchung der inflammatorischen Regulation
  • Untersuchungen zum Kapillarleck-Syndrom bei zytoreduktiver Chirurgie bei fortgeschrittenen Ovarialkarzinomen
  • Klinische Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Schmerzforschung

Zugewinn/Einbindung in die Medizinische Fakultät Bonn:
Die oben dargestellten Forschungsschwerpunkte sind z.T. eng mit anderen Arbeitsgruppen des UKB verbunden und ich betreue regelmäßig Doktoranden im Rahmen meiner Forschungsprojekte. Neben der Arbeit in Klinik und Forschung engagiere ich mich seit vielen Jahren in der Lehre. Dieses umfasst sowohl die Hauptvorlesung Anästhesiologie als auch die Durchführung von Seminaren. Zudem kümmere ich mich um die Betreuung der PJ-Studierenden. Wesentlich liegt mir auch die innerbetriebliche Fortbildung unserer Mitarbeiter*innen am Herzen. Ich organisiere und moderiere u.a. wöchentlich für die Kolleg*innen durch die Ärztekammer Nordrhein zertifizierte Fortbildungen. Als CRM-Simulations-Instruktor bin ich aktiv in die Organisation und Durchführung verschiedener Workshops und des CRM-Trainings „Interdisziplinäres geburtshilfliches Notfalltraining“ eingebunden.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich zudem in den Gremien der medizinischen Fakultät. Seit 2013 bin ich als Mitglied der Habilitationskommission der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, seit 2014 als Mitglied der BONFOR-Kommission zur intramuralen Forschungsförderung und seit 2018 als Mitglied der Promotionskommission aktiv.
Ich freue mich sehr weiterhin kontinuierlich und intensiv meine wissenschaftlichen Tätigkeiten fortsetzen zu können sowie für die studentische Lehre an der Universität aktiv zu sein.

(Foto: Saba / UKB)

apl-Prof. Dr.med. Ulrike Herberg

Portraitfoto N Werner.jpgTitel:                                   Prof. Dr. med.

Name:                                 Herberg, Ulrike

Geb.-Datum/-ort:              08.03.1963, Herbede

Gegenwärtige Position:  Stellvertretende Ärztliche Direktorin, Sektionsleitung Perinatale Kardiologie
Klinik/Institut:                   Abteilung für Kinderkardiologie, Zentrum für Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Bonn

apl-Titel verliehen am:    28.08.2020

 

Habilitation am:                      26.11.2014
Titel der Habilitation:             Dreidimensionale Echokardiographie fetaler und kindlicher Herzen – Methodenvalidierung und klinische Anwendung

Facharztannerkennung am: 29.06.1995
Fachgebiet:                            Kinder- und Jugendmedizin

Promotion am:                        05.12.1989
Titel der Promotion:              Carcinoembryonales Antigen (CEA) und Keratin in Lungentumoren – Immunhistochemische Untersuchungen

Beruflicher Werdegang:
Prof. Herberg studierte Humanmedizin an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte ihr praktisches Jahr an den Universitäten London, Ontario (Kanada), Dunedin (Neuseeland) und Ohio (USA). Nach Assistenzarzt-Tätigkeit in der Klinischen Chemie an der Ruhr-Universität Bochum und Kinderheilkunde in der Städtischen Kinderklinik Köln wechselte sie 1990 nach Bonn. Dort erhielt sie 1995 die Facharztanerkennung Kinder- und Jugendmedizin und 1999 die Schwerpunktbezeichnung Kinderkardiologie. Es folgten die Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin, Kardiologie für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) und Fachkunde Interventionelle Radiologie. Seit 1999 ist sie Oberärztin und Stellvertreterin des ärztlichen Direktors der Kinderkardiologie. Seit 2020 leitet Prof. Herberg die Sektion Perinatale Kardiologie.
Frau Prof. Herberg ist u.a. Mitglied der DEGUM mit DEGUM III-Qualifikation, derzeit im Vorstand der DGPK, Mitglied der DGK und war u.a. Leiterin der Fetal Working Group der AEPC.

Forschungsschwerpunkte:
3D-Echokardiographie, kardiale Funktionsanalyse durch innovative Messmethoden, Kreislaufsimulation
Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Feten mit Herzerkrankungen in enger Kooperation mit der Abt. f. Pränataldiagnostik (z.B. kritische Aortenstenosen, fetale Herzkathetereingriffe, Rhythmusstörungen, feto-fetales Transfusionssyndrom) und ihrer peri- und postnatalen Therapie
Fontan-Zirkulation und Höhensimulation

Zugewinn/Einbindung in die Medizinische Fakultät Bonn:
Der Zugewinn für die Fakultät besteht durch die Stärkung des Bereiches perinatale Kardiologie, der eng mit der Pränataldiagnostik und dem kardiovaskulären Forschungsbereich verbunden ist.  Durch ihre longitudinale Erforschung kardiovaskulärer Erkrankungen von der Fetalzeit bis zum Erwachsenenalter (u.a. als principal investigator in Deutschland für den „FAST“-Trial, den Registern für Long-QT-Patienten und fetaler Herzklappensprengungen) ist Prof. Herberg international eng vernetzt und macht die interdisziplinäre Arbeit im Schwerpunkt perinatale Kardiologie international sichtbar.  Sie stärkt durch ihre Arbeiten über 3D-Echokardiographie, kardiale Funktionsdiagnostik und Kreislaufsimulation den Standort Bonn in der Herzforschung  und als interdisziplinäres Ultraschallzentrum der DEGUM. Frau Prof. Herberg beteiligt sich aktiv an der Lehre (Clinical Teaching, Ultraschallseminare und intensivmedizinische Seminare, Seniormentoring, Doktorandenseminare) und an der Weiterbildung für Ärzte (Ausbildungscurriculum Kinderkardiologie, Echoseminare). Frau Prof. Herberg ist Mitglied der Ethikkommission der UKB.

(Foto: Saba / UKB)

apl-Prof. Dr. Soyhan Bagci

Portraitfoto N Werner.jpgTitel:                                   Prof. Dr.

Name:                                 Bağcı, Soyhan

Geb.-Datum/-ort:              14.05.1975, Iğdır/Türkei

Gegenwärtige Position:  Oberarzt
Klinik/Institut:                   Zentrum für Kinderheilkunde

apl-Titel verliehen am:    27.10.2020

Habilitation am:                      22.05.2013
Titel der Habilitation:            Untersuchung zum Melatonin-status bei Neugeborenen und pädiatrischen Intensivpatienten

Facharztannerkennung am: 26.04.2007
Fachgebiet:                            Kinder- und Jugendmedizin

Promotion am:                        21.10.2010
Titel der Promotion:              Saliva as a valid alternative in monitoring melatonin concentrations in newborn infants

Beruflicher Werdegang:
10.1997-03.2002     Assistenzarzt am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Uludag, Bursa/Türkei (Prof. Dr. Ildirim)
03.2002-07.2002     Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in der Abteilung Neonatologie, am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Uludag, Bursa/Türkei (Prof. Dr. Ildirim)
07.2002-06.2003     Oberarzt für Kinder- und Jugendmedizin in der Abteilung Neonatologie, am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Uludag, Bursa/Türkei (Prof. Dr. Ildirim)
01.2004-06.2004     Gastarzt in der Abteilung Neonatologie am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Bonn (Prof. Dr. Dr. Bartmann)
07.2004-12.2004     Gastarzt in der kinderchirurgischen Abteilung in Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin (H. Birkhold) (Pflicht-Rotation während der Anpassungszeit in Deutschland)
01.2005-04.2007     Assistenzarzt in der Abteilung Neonatologie am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Bonn (Prof. Dr. Dr. Bartmann)
04.2007-12.2008     Facharzt in der Abteilung Neonatologie am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Bonn (Prof. Dr. Dr. Bartmann)
12.2008-04.2014     Oberarzt in der Universitätskinderklinik Bonn, Abteilung Neonatologie (Prof. Dr. Dr. Bartmann)
04.2014-aktuell     Oberarzt in der Universitätskinderklinik Bonn, Abteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin(Prof. Dr. Dr. Bartmann/Prof. Dr. A. Müller)

Forschungsschwerpunkte:

  • Physiologie und Pathophysiologie des Melatonin Stoffwechsels bei Früh- und Neugeborenen sowie pädiatrischen Intensivpatienten
  • Effekt der biodynamischen Beleuchtung
  • Melatoninstatus bei Neugeborenen und pädiatrischen Intensivpatienten
  • Pathophysiologie der intestinalen Integrität und neue therapeutische Ansätze der intestinalen Permiabilitätsstörung bei Früh- und Neugeborenen
  • Nekrotisierende Enterokolitis
  • Biomarker der gastrointestinalen Schädigung
  • Bauchwand Defekte
  • Gastroschisis
  • Omphalozele
  • Fetale Nutrition
  • Enterale Ernährung auf der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation

Zugewinn/Einbindung in die Medizinische Fakultät Bonn:
Prof. Dr. Soyhan Bağcı hat in Bursa (Türkei) studiert und 1997 das Studium mit der Approbation abgeschlossen. Danach absolvierte er die Facharztausbildung und die Promotion ebenfalls in der Türkei. 2004 wechselt er nach Deutschland und musste hier erneut die Facharztausbildung zum Kinderarzt sowie die Schwerpunktweiterbildung Neonatologie absolvieren. 2008 wurde er zum Oberarzt der Abteilung Neonatologie unter Leitung von Herrn Prof. Bartmann ernannt. Mit dem Beginn seiner Tätigkeit am Universitätsklinikum Bonn legte er den Grundstein für seine wissenschaftlichen Leistungen vor allem im Bereich der Forschung des Melatonin-status bei Neugeborenen und pädiatrischen Intensivpatienten, promovierte 2010 erneut und habilitierte sich 2013 hier am Universitätsklinikum Bonn.

Sein Forschungsgebiet hat er in den letzten Jahren auf den Einfluss von biodynamischem Licht im Kontext Melatonin und oxidativem Stress auf Patienten im stationären Umfeld ausgeweitet, so dass auf seine Initiative seine Forschungsergebnisse zum zirkadianen (Melatonin)-Rhythmus in das Projekt "Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) mit biodynamischer Beleuchtung" am Universitätsklinikum Bonn umgesetzt werden konnte.

Innerhalb der Abteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin leitet Prof. Dr. Bağcı das neonatologische Labor sowie den Bereich „klinische Studien“.

(Foto: Saba / UKB)

apl-Prof. Dr. Arne Koscielny

Portraitfoto N Werner.jpgTitel:                                   Prof. Dr.

Name:                                 Koscielny, Arn

Geb.-Datum/-ort:              29.06.1970

Gegenwärtige Position:  Chefarzt
Klinik/Institut:                   Abteilung für Chirurgie 1, St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

apl-Titel verliehen am:    12.10.2020 (Unterschrift auf Urkunde 28.08.2020)
 

Habilitation am:                       23.11.2011
Titel der Habilitation:             Der postoperative Ileus – ein chirurgisch getriggerte immunologische Erkrankung?

Facharztannerkennung am: 07.06.2006
Fachgebiet:                            Chirurgie

Facharztannerkennung am: 20.08.2009
Fachgebiet:                            Gefäßchirurgie

Facharztannerkennung am: 23.05.2013
Fachgebiet:                            Viszeralchirurgie

Promotion am:                        01.09.1998
Titel der Promotion:              Untersuchungen zum Aussagewert sogenannter prognostischer Faktoren bei Patienten nach Lungenmetastasenresektion

Beruflicher Werdegang:
1991-1997    Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der University of Oxford und der Université Louis Pasteur Strasbourg 1991-1997. Promotion 1998
1998-1999     Arzt im Praktikum der Chirurgischen Universitätsklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1999-2001     Assistenzarzt der Chirurgischen Universitätsklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2002-2006     Assistenzarzt der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Bonn
2006-2010     Facharzt der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Bonn
2010-2017     Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Bonn
2017-2019    Stellvertretender Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Bonn
02/2019-12/2019    Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universität Bonn
Seit 01/2020    Chefarzt der Abteilung Chirurgie 1 am St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig, akademisches Lehrkrankenhaus
2020    Abschluß als MHBA an der Universität Erlangen-Nürnberg Oktober 2020

Forschungsschwerpunkte:
Klinisch

  • Mesenteriale Ischämie und abdominelle Gefäßerkrankungen,
  • Möglichkeiten und Wertigkeit der biologischen und alloplastischen Hernienreparation,
  • Onkologische Chirurgie der endokrinen Organe,
  • Onkologische Chirurgie des Gastrointestinaltraktes (MIC, Robotik),
  • Einfluss der Chemo- und Immuntherapie auf die Darmanastomosenheilung.

Experimentell

  • Rolle des adaptiven und innaten Immunsystems bei der Ausbildung der postoperativen Darmatonie (postoperativen Ileus) und des gastrointestinalen field effects,
  • Implementierung eines neuen Biomarkers für den Verlauf und die Ausbildung der postoperativen Darmatonie.

Zugewinn/Einbindung in die Medizinische Fakultät Bonn:
Ein Zugewinn für die Medizinische Fakultät besteht nicht nur aufgrund der o.g. Forschungsschwerpunkte, meiner fortgesetzten Lehrtätigkeit in Bonn, der kontinuierlichen Betreuung von Bonner und Leipziger Doktorand*innen, sondern auch durch meine neue Funktion als Chefarzt eines der acht bundesweit DGAV-zertifizierten Referenzzentren für Hernienchirurgie (ca. 700 – 800 Hernieneingriffe/Jahr) und gleichzeitig einem DGAV-zertifizierten Kompetenzentrum für Koloproktologie (mindestens 100 kolorektalchirurgische Eingriffe/Jahr), wodurch sehr große jährliche Patientenzahlen erreicht und die medizinischen Prozesse einem hohen Qualitätsstandard unterzogen werden. Zusätzlich verfüge ich in meiner Abteilung über einen Operationsroboter. Hierdurch können die Prozess- und Ergebnisqualität der robotisch assistierten Eingriffe in der Hernien- und Kolorektalchirurgie aus der von mir verantworteten Abteilung komplementär zu der Prozess- und Ergebnisqualität robotisch assistierter Eingriffe in der Kolorektal-, Pankreas- und Ösophaguschirurgie an der Chirurgischen Universitätsklinik Bonn durch die vorgehaltenen Register und klinischen Studien zu diesem Thema wissenschaftlich ausgewertet werden, was zu einem größeren Datenpool für valide statistische Analysen bzw. klinische Studien bei den noch nicht verbreiteten robotischen Verfahren führen wird.
Auf der Basis meiner grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten zur postoperativen Darmpathophysiologie ergeben sich weiterhin enge und synergistische Kooperationen, u.a. mit der Sektion Chirurgische Forschung und dem Chirurgischen Studienzentrum.
Ergänzend zu den umfangreichen Lehrveranstaltungen der Chirurgischen Universitätsklinik, an denen ich mich weiterhin beteilige (Blockpraktikum, Seminare, Hauptvorlesung, Querschnittsbereich), biete ich auch Ultraschallkurse für Medizinstudierende an.
Durch meine langjährige Tätigkeit am UKB und die weiterhin enge Vernetzung sowie entsprechende Vereinbarungen mit dem gegenwärtigen Arbeitgeber sind die Fortführung der Forschungsprojekte und die Durchführung der Lehrveranstaltungen gewährleistet.

 

(Foto: Saba / UKB)

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