Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Forschung Profilbereiche

Profilbereiche

Die Medizinische Fakultät wird in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum auf der Basis bereits etablierter Forschungsschwerpunkte den Aufbau von zwei hochgradig kompetitiven Profilbereichen vorantreiben: den Profilbereich Immunopathogenesis and Organ Dysfunction und den Profilbereich Brain and Neurodegeneration.

Die Entwicklung beider Profilbereiche stützt sich auf die wissenschaftliche Exzellenz aller drei Forschungsschwerpunkte der Fakultät in unterschiedlicher Gewichtung: Immunosciences and Infection, Neurosciences, Genetics and Epidemiology. Die beiden Profilbereiche integrieren besonders innovative und sichtbare Bereiche der translationalen und klinischen Forschung am Universitätsklinikum Bonn, die sich in enger Anbindung an die Forschungsschwerpunkte der Fakultät in den Kliniken herausgebildet haben.

Beide Profilbereiche sind Teile des universitären Profilbereichs Life & Health und haben dort enge kooperative Anbindung an die Schwerpunkte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät:

Beide Profilbereiche sind auch über die Gesundheitszentren DZIF und DZNE mit Helmholtz und über die Einbindung von caesar in das Exzellenzcluster sowie über die International Max Planck Research School (IMPRS) Brain and Behavior mit der Max-Planck Gesellschaft verbunden.

hier weiterlesen

Innerhalb der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Bonn sind beide Profilbereiche inhaltlich komplementär aufgestellt, und unterstützen sich gegenseitig an den Berührungspunkten „Neuroinflammation“, „Gefäßerkrankungen“ und „Onkologie“. Mit den beiden Profilbereichen wird die Bonner Universitätsmedizin so organisiert, dass grundlagenorientierte und klinische Forschung, Lehre, Krankenversorgung sowie Translation in ausgewählten Themenfeldern zu besonders leistungsfähigen Einheiten der Universitätsmedizin verschmelzen.

Beim weiteren Aufbau der Profilbereiche wird eine Differenzierung in fachliche sowie fachübergreifende Spezialbereiche angestrebt. Diese sollen innovative diagnostische und therapeutische Verfahren vorhalten und so einen klinischen Mehrwert generieren. Diese Spezialbereiche werden im Rahmen flacher hierarchischer Strukturen zunehmend mit attraktiven eigenständigen Positionen ausgestattet sowie von effizienten Verwaltungsstrukturen unterstützt.

Ein besonders wichtiges Instrument ist die gezielte Vernetzung von Klinikern mit Grundlagenwissenschaftlern, z.B. im Rahmen von BONFOR und der Else Kröner Kollegs (s. o.), wodurch Forschungsprojekte mit hoher klinischer Relevanz und wissenschaftlicher Tiefe etabliert werden.

Beide Profilbereiche sollen mit Hilfe von Lehr-, Ausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen und mit Instrumenten zur finanziellen Unterstützung attraktive akademische Karrierewege aufzeigen und so die Motivation und das Engagement von Mitarbeitern in den Profilbereichen fördern.

Zudem ist vorgesehen, dass die Aktivitäten in den beiden Profilbereichen die Möglichkeit eröffnen, dass sich besonders leistungsstarke Forschungsrichtungen über die Einwerbung von zusätzlichen Forschungsverbünden zu neuen eigenständigen Forschungsschwerpunkten entwickeln, die die Profilbereiche dann zusätzlich unterstützen und verstärken, oder auch neue Profilbereiche eröffnen.

Aktuell sind dies Initiativen von Forschungsverbünden in den Bereichen kardiovaskuläre Erkrankungen, gastrointestinale Erkrankungen und in der Hämato-/Onkologie. Regelmäßige Evaluationen sollen die wissenschaftliche und klinische Qualität der Profilbereiche sicherstellen, und Potential für eine Optimierung der Strukturen aufzeigen.

Artikelaktionen