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Klinisch-translationale Zentren

Zentrum für Seltene Erkrankungen Bonn (ZSEB)

zseb_logo_final_CMYK_jpg.jpg Das ZSEB fokussiert sich auf ausgewählte Gruppen von seltenen Krankheiten, für die in Bonn klinische und wissenschaftliche Kompetenz besteht. In 14 Spezialambulanzen des UKB arbeiten Experten aus der Klinik und Wissenschaft auf dem Gebiet der seltenen Krankheiten interdisziplinär zusammen. Gemeinsam soll ein effizientes und attraktives Versorgungsangebot für bestimmte Gruppen seltener Erkrankungen entwickelt werden. Vorhandene Forschungsaktivitäten sollen untereinander koordiniert und verstärkt werden. Das ZSEB erleichtert sowohl die Umsetzung von Forschungsergebnissen der Grundlagenforschung in die klinische Forschung (Translation), als auch die Umsetzung von Ergebnissen der klinischen Forschung in die Versorgung (Transfer). In einer nationalen Vorreiterrolle hat das ZSEB mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung im Jahr 2014 eine Interdisziplinäre Kompetenzeinheit für Patienten ohne Diagnose (InterPoD) etabliert, die seitdem für erwachsene Patienten ohne Diagnose tätig ist. Seit Ende 2018 ergänzt die InterPoDkids, die Anlaufstelle für Kinder ohne Diagnose, Dank der Förderung durch die ETL-Stiftung Kinderträume, das Programm des ZSEB für Patienten ohne Diagnose.

 

Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO)

CIO_Logo_deuKB_RGB.jpgDas Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn der Deutschen Krebshilfe verbindet hochqualifizierte Krankenversorgung mit Forschung und Lehre zu einem Krebszentrum von nationaler Bedeutung. Im CIO sind 44 an der onkologischen Versorgung beteiligten Kliniken und Institute des Universitätsklinikums Bonn zusammengeschlossen. Über den Schwerpunkt für erbliche Tumorerkrankungen bestehen Verknüpfungen zum Forschungsschwerpunkt Genetics and Epidemiology, über die Immunonkologie zum Forschungsschwerpunkt Immunosciences and Infection, sowie über die Neuroonkologie zum Forschungsschwerpunkt Neurosciences.

Das CIO Köln-Bonn wurde 2017 erfolgreich als Onkologisches Spitzenzentrum von der Stiftung Deutsche Krebshilfe rezertifiziert. Die vier Unikliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf bündeln ihre Kräfte in einem in 2018 unterzeichneten Kooperationsvertrag, indem neben Bonn und Köln auch Aachen und Düsseldorf ihren Zusammenschluss und die Grundzüge ihrer künftigen Zusammenarbeit festgeschrieben haben (CIO ABCD). Seit 2019 erhält auch das neu gegründete CIO ABCD die Förderung als Onkologisches Spitzenzentrum von der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Zur weiteren Förderung des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchses haben die Standorte Köln und Bonn im Jahr 2018 gemeinsam erfolgreich als einziger Standort in NRW eines von insgesamt fünf Mildred-Scheel-Nachwuchszentren („Klonale Co-Evolution von Krebs und Immunzellen: Tumorgenomik trifft auf Immunologie“) eingeworben. Damit stehen jungen Krebsforschern in Bonn und Köln in den kommenden fünf Jahren 10 Mio. € für ihre Forschung zur Verfügung.

 

Zentrum für Translationale Medizin

Im Zentrum für Translationale Medizin sollen neue aus der Grundlagenforschung kommende diagnostische und therapeutische Verfahren für die konkrete klinische Anwendung untersucht und klinisch validiert werden. Außerdem umfasst die translationale Medizin die Nutzbarmachung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung für die Krankheitsprävention beim Gesunden.

Die Übertragung von therapeutischen und diagnostischen Ansätzen auf besondere Patientengruppen, wie alte Patienten, Kinder, Neugeborene, aber auch Gender-Medizin als zentrales Gebiet der translationalen Medizin, erfordert in besonderem Maße die Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Forschern, und erfahrenen Regulatoren. Sicherheitsrelevante Forschungsthemen zu denen bisher wenig oder gar keine klinische Forschung durchgeführt wird (beispielsweise Besonderheiten von Therapien in vulnerablen Patientenpopulationen) sind u.a. gesetzliche Aufgabe der neuen Forschungsabteilung des BfArM, die im Rahmen der Kooperationsvereinbarung der Universität Bonn mit dem BfArM in das Zentrum für Translationale Medizin eingebunden ist.

Das Zentrum fasst Einrichtungen des UKB, der Medizinischen Fakultät und des BfArM organisatorisch zusammen und steht zugleich allen einschlägig spezialisierten Instituten und Kliniken offen, die auf dem Gebiet der translationalen Medizin arbeiten.

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