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Klinisch-translationale Zentren

Zentrum für Seltene Erkrankungen Bonn (ZSEB)

Mit dem ZSEB wird in einem interdisziplinären Ansatz eine verbesserte klinische Forschung und Krankenversorgung von seltenen Erkrankungen verfolgt. Ein Großteil der am ZSEB beteiligten klinischen Bereiche widmet sich genetisch bedingten Erkrankungen. In einer nationalen Vorreiterrolle hat das ZSEB mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung im Jahr 2012 eine Interdisziplinäre Kompetenzeinheit für Patienten ohne Diagnose (INTERPOD) etabliert.

Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO)

Das Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO) der Deutschen Krebshilfe verbindet hochqualifizierte Krankenversorgung mit Forschung und Lehre zu einem Krebszentrum von nationaler Bedeutung. Im CIO sind 44 an der onkologischen Versorgung beteiligten Kliniken und Institute des Universitätsklinikums Bonn zusammengeschlossen. Über den Schwerpunkt für erbliche Tumorerkrankungen bestehen Verknüpfungen zum Forschungsschwerpunkt „Genetics and Epidemiology“, über die Immunonkologie zum Forschungsschwerpunkt für „Immunosciences and Infection“, sowie über die Neuroonkologie zum Forschungsschwerpunkt „Neurosciences“.

Das CIO Köln-Bonn wurde 2017 erfolgreich als Onkologisches Spitzenzentrum rezertifiziert. Es soll nun um die Standorte Düsseldorf und Aachen erweitert werden. Zur weiteren Förderung des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchses haben die Standorte Köln und Bonn im Jahr 2018 gemeinsam das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum „Klonale Co-Evolution von Krebs und Immunzellen: Tumorgenomik trifft auf Immunologie“ eingeworben.

Zentrum für Translationale Medizin

Im Zentrum für Translationale Medizin sollen neue aus der Grundlagenforschung kommende diagnostische und therapeutische Verfahren für die konkrete klinische Anwendung untersucht und klinisch validiert werden. Außerdem umfasst die translationale Medizin die Nutzbarmachung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung für die Krankheitsprävention beim Gesunden.

Die Übertragung von therapeutischen und diagnostischen Ansätzen auf besondere Patientengruppen, wie alte Patienten, Kinder, Neugeborene, aber auch Gender-Medizin als zentrales Gebiet der translationalen Medizin, erfordert in besonderem Maße die Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Forschern, und erfahrenen Regulatoren. Sicherheitsrelevante Forschungsthemen zu denen bisher wenig oder gar keine klinische Forschung durchgeführt wird (beispielsweise Besonderheiten von Therapien in vulnerablen Patientenpopulationen) sind u.a. gesetzliche Aufgabe der neuen Forschungsabteilung des BfArM, die im Rahmen der Kooperationsvereinbarung der Universität Bonn mit dem BfArM in das Zentrum für Translationale Medizin eingebunden ist.

Das Zentrum fasst Einrichtungen des UKB, der Medizinischen Fakultät und des BfArM organisatorisch zusammen und steht zugleich allen einschlägig spezialisierten Instituten und Kliniken offen, die auf dem Gebiet der translationalen Medizin arbeiten.

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