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Kooperationen

Universitäten in Australien

Besonders enge Kooperationen wurden mit der Universität Melbourne, der führenden australischen Universität (Times Higher Education (THE) World University Rankings Platz 33 weltweit) etabliert. Im Rahmen des Bo&MeRanG Graduiertenkollegs betreuen Bonner und australische Forscher gemeinsam Promotionsprojekte zu immunologischen/infektiologischen Themen, wofür ein Cotutelle-Abkommen geschlossen wurde, auf Basis dessen die Studierenden einen gemeinsamen PhD-Titel beider Universitäten erhalten. Dieses Programm wurde 2017 durch die BMBF-geförderte „Bonn-Melbourne Academy for Excellence in Immunosciences (BM-AXIS)“ ergänzt. Ziel des Programms ist es den Austausch zwischen beiden Universitäten über die Graduiertenausbildung hinaus auf allen Forschungs- und Lehrebenen zu intensivieren und durch Wissenschaftleraustausch und gemeinsame Lehrveranstaltungen in eine verstetigte Struktur münden zu lassen.

Dabei beschränken sich die Kooperationen nicht nur auf die Universität Melbourne; ein intensiver Wissenstransfer wird auch mit dem Doherty Institute for Infection and Immunity und dem Walter and Eliza Hall Institut (WEHI), international renommierten Instituten mit immunologischem Fokus, sowie mit dem Centre for Eye Research Australia (CERA), das weltweit zu den fünf besten augenheilkundlichen Forschungsinstituten zählt, betrieben.

Universitäten in Japan

Die Kooperation mit Japan hat an der Medizinischen Fakultät einen besonderen Stellenwert. Zum Aufbau oder Vertiefung von Kooperationen hat eine Delegation der Universität Bonn unter Beteiligung der Medizinischen Fakultät im Oktober 2017 die Universitäten Osaka, Kyoto, Tsukuba und Waseda besucht. Dabei wurden mit den Universitäten Osaka und Kyoto Abkommen zur Förderung und Zusammenarbeit im Bereich Immunologie geschlossen. Mit Osaka stehen dabei die Forschung und der wissenschaftliche Nachwuchs ab Postdoc-Niveau im Fokus. Die Zusammenarbeit mit der Kyoto Universität besteht schon lange und umfasst einen breiten Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Dieser internationale Austausch wird die Forschung und Nachwuchsarbeit wesentlich verbessern.

Mit der Universität Waseda besteht seit 2017 ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft, das eine noch engere Zusammenarbeit in Studium, Lehre und Forschung ermöglicht. Im Bereich der biomedizinischen Forschung kooperieren bereits das Bonner LIMES-Institut und das TWIns Institute der Waseda Universität. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft werden ab 2018 von zentraler Seite Reisestipendien für Bonner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Verfügung gestellt, um weitere Forschungsbereiche auf- oder auszubauen.

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