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Lehrprojekt ArHyPaRe

"ArHyPaRe" (für Arbeitsschutz, Hygiene, Patientensicherheit und rechtliche Professionalität) ist ein Projekt zur Verbesserung der Lehre im Bonner Medizinstudiengang durch die Entwicklung und Implementierung neuer Lehrangebote.

Die Lehrangebote des Projekts verfolgen das Ziel, Kompetenzen bzw. Best-Practices zu vermitteln, die dazu beitragen, die Ziele Arbeitsschutz, Hygiene, Patientensicherheit und rechtliche Professionalität in der klinischen Praxis besser sicherzustellen. Neuartig am Projekt ist seine Interdisziplinarität. Die Lehrangebote des Projekts behandeln integrierte Szenarien aus der klinischen Praxis wie z. B. die Prozedur der Blutentnahme und zeigen auf, durch welche Best-Practices die vier Ziele in diesen Fällen bestmöglich realisiert werden können.

Ausgangspunkt des Projekts ist ein im Rahmen der Arbeitsgruppe entwickelter, an den NKLM angelehnter Katalog von Lernzielen. Zu den aktuell adressierten Lernzielen zählen unter anderem der sichere Umgang mit scharfen bzw. spitzen Instrumenten, die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung, Hautschutz und Hautpflege, das Managment von Kontakten mit potenziell infektiösem Material, Hände- und Hautdesinfektion, Patientenidentifikation, Fehlerkommunikation, rechtliche Pflichten und Rechte von Ärzten und Medizinstudenten, Patientenautonomie und Schweigepflicht.

Auf Grundlage des Lernzielkatalogs wurden bisher drei am jeweiligen Lernstand orientierte Lehrveranstaltungen entwickelt und in die Einführungsveranstaltung eines jeden der drei Abschnitte des Medizinstudims (Vorklinik, Klinik, Praktisches Jahr) integriert. Außerdem  wurden begleitende Lehrmaterialien wie ein Lehrfilm und eine Kitteltaschenkarte zur Blutabnahme unter Mitwirkung von Studierenden entwickelt und unter Studierenden und Lehrenden verbreitet.

Das Projekt ist eine Kooperation von Frau Dr. Steudel (Studiendekanat, vormals Lehrverantwortliche für Arbeitsmedizin), Herrn Prof. Engelhart (Institut für Öffentliche Hygiene und Gesundheit, Leitung Krankenhaushygiene), Frau Heier (Institut für Patientensicherheit), Frau Stümpfig (Studiendekanat) und Herrn Prof. Böhmann (Deutscher Hochschulverband). Es wird durch eine Arbeitsgruppe koordiniert, dem auch Studierende angehören. Das Projekt wird seit 2015 aus Qualitätsverbesserungsmitteln der Medizinischen Fakultät gefördert.

 

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