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Datum: 15.10.2020

Vampire-Cup 2020 auf dem Venusberg Pharmazie-Fachschaft der Universität Bonn organisiert den Blutspende-Marathon am Universitätsklinikum Bonn

Anlässlich Halloween veranstaltet der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) deutschlandweit den Vampire-Cup. Die Fachschaft der Universität Bonn nimmt in Kooperation mit dem Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn zum sechsten Mal daran teil und ruft Studierende und Bürger zur Blutspende auf. In der Zeit vom 26. Oktober bis 6. November ist eine Teilnahme an dem Blutspende-Marathon möglich. Unter der Hotline 0228/287-14780 können sich Spendewillige montags bis freitags von 8:30 bis 14 Uhr informieren und einen Termin vereinbaren. Terminabsprachen gehen auch per E-Mail an [Email protection active, please enable JavaScript.] unter Angabe einer Telefonnummer.

„In diesem Jahr ist der Vampire Cup wichtiger als je zuvor. Aufgrund des Corona-Virus sind die Blutspenden stark zurückgegangen. Deshalb möchten wir jetzt nochmal darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, Blut zu spenden, um die Versorgung von Kranken und Verletzten zu sichern“, sagt Franka Westermann. Zusammen mit Swantje Wessel organisiert sie den diesjährigen Vampire Cup in Bonn. Bereits in den letzten fünf Jahren nahm die Fachschaft Pharmazie der Universität Bonn erfolgreich an der bundesweiten Gesundheitskampagne des Internationalen Pharmaziestudierenden Verbands (IPSF) teil. Dreimal in Folge gewann sie den 1. Platz bis sie im letzten Jahr als Zweitplatzierte in der Hauptkategorie „Spender pro Studierendenzahl“ den Wanderpokal an Frankfurt abgab. „Mit dem Vampire Cup möchten wir einen Anreiz setzen, auf den Venusberg zu fahren und beim Universitätsklinikum Bonn Blut zu spenden“, sagt Swantje Wessel, die mit Franka Westermann den Titel wieder nach Bonn holen will.

Kommt die Plüsch-Fledermaus als Wanderpokal wieder nach Bonn?

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, da sich dieses Jahr die Spielregeln ändern. Bisher machte allein der Sieg in der Kategorie „Spender pro Studierendenzahl“ den Gesamtsieg aus – eine besondere Herausforderung, da Bonn mit einem der größten Fachbereiche für Pharmazie deutschlandweit antritt. In diesem Jahr sind aber die fünf Kategorien erstmals gleichberechtigt. Die Fachschaft, die die meisten Punkte in allen Einzelkategorien sammelt, wird Gesamtsieger und erhält den Pokal.

„Wir freuen uns sehr, dass die Fachschaft Pharmazie der Universität Bonn auch in diesem Jahr an dem Vampire Cup teilnimmt und drücken Frau Westermann und Frau Wessel die Daumen für eine erfolgreiche Teilnahme“, wünscht Prof. Dr. Johannes Oldenburg, Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin im Universitätsklinikum Bonn, und dankt der engagierten Fachschaft. „In Coronazeiten ist die Versorgung mit Blutkonserven aufgrund der begrenzten Haltbarkeit mit einem Marathonlauf vergleichbar. Wir versuchen diese Versorgung aufrecht zu halten. Hierfür benötigen wir die Unterstützung der Bevölkerung. Vereinbaren Sie bei uns einen Termin zur Blutspende", bittet Prof. Oldenburg.

Alle können am Vampire-Cup teilnehmen

Prinzipiell können Studierende aber auch alle anderen gesunden Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren (Erstspender bis 60 Jahre) für die Bonner Fachschaft am „Vampire-Cup 2020“ teilnehmen, sofern sie die Anforderungen für die Blutspende erfüllen. Sie müssen nur im Zeitraum vom 26. Oktober bis 6. November Blut spenden. Jeder, der zusätzlich ein Teilnehmerformular ausfüllt, nimmt an einer Verlosung teil. „In diesem Jahr wurde uns wieder eine große Anzahl von Preisen zur Verfügung gestellt“, dankt Franka Westermann, die bereits den Vampire Cup 2019 organisierte, den Sponsoren der vielfältigen Preise.

Aufgrund der derzeitigen Lage gelten zusätzliche Rückstellungsgründe. So werden Reiserückkehrer aus aktuellen Risikogebieten sowie Personen, die Kontakt zu an Corona Erkrankten und Verdachtsfällen hatten, für zwei Wochen von der Blutspende zurückgestellt. Die Informationen für die Reiserückkehrer werden tagesaktuell angepasst. Das Universitätsklinikum Bonn bittet von einem Besuch im Blutspendedienst abzusehen, wenn man sich nicht gesund fühlt oder insbesondere Zeichen einer Erkältung oder Luftwegsinfektion aufweist.

Zu Beginn der Corona-Epidemie hat der Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn seine Abläufe angepasst, um die Sicherheit aller Beteiligten zu garantieren. So wurde unter anderem eine Einlasskontrolle inklusive Temperaturmessung und Terminblutspenden eingeführt. Unter der Hotline 0228/287-14780 können sich Spendewillige montags bis freitags von 8:30 bis 14 Uhr informieren und einen Termin vereinbaren. Terminabsprachen sind auch per E-Mail an [Email protection active, please enable JavaScript.] unter Angabe einer Telefonnummer möglich.

Mehr Informationen zur Blutspende gibt es unter: http://www.bonnerblut.de.

Kontakt für die Medien:

Monika Jakobs-Sackenheim
Koordinatorin Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn
Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin
Telefon: 0228/287-15134
Mobil: 0151-58233756
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

oder

Theresa Stahl,
Sekretariat Prof. Dr. Johannes Oldenburg
Telefon: 0228/287-15107
[Email protection active, please enable JavaScript.]

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