Universität Bonn

Labor für Gesundheits- und Risikokommunikation DE

Forschung

Forschung

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über aktuelle Forschungsprojekte, die im Labor für Gesundheit- und Risikokommunikation (HRCL) durchgeführt werden. In unserer Forschung entwickeln wir evidenzbasierte und leicht verständliche Gesundheitsinformationen für die ärztliche Praxis. Andere Forschungsprojekte widmen sich der Frage, wie man Menschen zu einem gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensstil motivieren kann. In unserer Forschung kommen vielfältige Forschungsmethoden zum Einsatz (u.a. Befragungen, Eye-Tracking, Ecological Momentary Assessment). Nachfolgend finden Sie außerdem eine Auflistung der Publikationen der Arbeitsgruppe.

Aktuelle Forschungsprojekte

In der hausärztlichen Versorgung werden PatientInnen gesundheitliche Risiken (wie z.B. das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden) zunehmend anhand verschiedener Grafiken und Darstellungen veranschaulicht. Oft werden hierbei mit Hilfe sogenannter „Icon Arrays“ statistische Informationen vermittelt. Die bisherige Forschung zeigt, dass unterschiedliche Icons die Risikoeinschätzung beeinflussen können (z.B. geometrische Formen vs. Smileys vs. Piktogramme von Personen) und demnach das gleiche Krankheitsrisiko unterschiedlich wahrgenommen wird. Auch die Farbgebung der Icons könnte sich auf die Risikowahrnehmung auswirken. In verschiedenen Online-Experimenten testen wir den Einfluss von Farbe (vs. schwarz-weiß) und Icontypen (Smileys vs. Piktogramme) auf die Risikowahrnehmung und die Intention, Maßnahmen zur Minderung des gesundheitlichen Risikos zu ergreifen (z.B. Änderung des Lebensstils oder Einnahme von Medikamenten).

Ansprechpersonen:  Rebecca Blase, Julia Meis-Harris, Birgitta Weltermann, Simone Dohle

Forschungsförderung:  Eigene Mittel

Die Umstellung auf eine fleischlose Ernährung ist einer der effektivsten Schritte zur Reduzierung des individuellen CO2-Fußabdrucks. Eine Umstellung auf einen (nahezu) fleischlosen Speiseplan ist somit ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigen Verpflegung am Universitätsklinikum Bonn. Das Essen im Krankenhaus ist für viele PatientInnen zudem ein zentraler Aspekt ihres Aufenthalts, der die Patientenzufriedenheit beeinflusst. Die Umstellung auf eine fleischlose Verpflegung sollte deswegen sorgfältig geplant und evaluiert werden und PatientInnen in den Veränderungsprozess mit einbeziehen. Das Kernziel dieses Projektes ist es, den Umstellungsprozess zu einer (nahezu) fleischlosen Verpflegung im UKB wissenschaftlich zu begleiten und mit evidenz-basierter Beratung zu unterstützen. Studien zeigen, dass durch kleine Veränderungen im Menüdesign (z.B. vegetarische Gerichte und nicht-vegetarische Gerichte zusammen präsentieren) die Wahl von vegetarischen Gerichten erhöht werden kann. Wir werden deshalb in einem ersten Schritt die Modifizierung des jetzigen Speiseplans in Online-Experimenten testen. Der modifizierte Speiseplan soll dann im UKB systematisch eingeführt und getestet werden, um zu überprüfen, ob das neue Menüdesign zu einer Reduzierung des Fleischkonsums führt. Diese Modifikationen haben das Potential, den Fleischkonsum am UKB unmittelbar zu reduzieren.

Ansprechpersonen: Julia Meis-Harris, Alice Seffen, Simone Dohle

Förderung: Inneruniversitäre Mittel

Viele Menschen nehmen sich vor, sich gesünder (und nachhaltiger) zu ernähren. Dazu zählt in der Regel mehr Obst und Gemüse sowie weniger Fleisch essen. Manche Personen erreichen dieses Ziel, Andere scheitern. In diesem Forschungsprojekt untersuchen wir, inwiefern Selbstkontrollstrategien Menschen dabei helfen können, ihr Vorhaben umzusetzen. Welche Selbstkontrollstrategien unterstützen Menschen bei dem Ziel, den Fleischkonsums zu reduzieren? Und, für wen eignen sich welche Strategien besonders gut? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, führen wir mithilfe der smartphone-basierten Methode Ecological Momentary Intervention (EMI) eine experimentelle Studie durch. EMI ermöglicht, dass Teilnehmende  über eine APP Tipps zu Selbstkontrollstrategien auf ihr Smartphone erhalten und dort auch ihren Fleischkonsum eintragen können. Somit kann der Effekt von Selbstkontrollstrategien auf den Fleischkonsum direkt im Alltag der Menschen untersucht werden. Die Ergebnisse dieses Projekts bieten neben theoretischen Implikationen auch relevante Erkenntnisse für die Gestaltung von Interventionen, die Individuen bei einer gesunden und nachhaltigen Ernährung unterstützen möchten. Das Forschungsprojekt befindet sich derzeit in der Planungsphase.

Ansprechpersonen: Alice Seffen, Simone Dohle

Forschungsförderung: Eigene Mittel

Menschen fällt es besonders schwer Präventionszielen, wie beispielsweise Müllreduzierung und CO2-Einsparung, nachzukommen. Dies lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass Verhaltensweisen, die für solche Zielerreichungen notwendig sind, nur selten als effektiv und einflussreich wahrgenommen werden. Dieses Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie Informationen gestaltet sein sollten, um umweltbezogene Präventionsziele zu fördern. Informationen, die die Effektivität und Relevanz präventiver Verhaltensweisen verdeutlichen, werden Explicated Counterfactual Effectiveness Information (ECEI) genannt und sollen zu präventivem Verhalten motivieren. Wir untersuchen unter anderem, wie Abbildungen gestaltet sein sollten, um Menschen dazu zu bewegen häufiger Mehrwegbecher (z.B. RECUP) statt Einwegbecher zu benutzen. Die Abbildungen sollen Menschen die Folgen ihren Handelns vor Augen führen, z.B. darstellen, wie viele Einwegbecher man pro Monat sparen könnte, wenn man einen Mehrwegbecher benutzen würde. Wir testen, wie sich verschiedene Merkmale der Abbildung (Zeitraum, Kumulierung, Outcome-Objekt) auf die Motivation auswirken. Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts haben direkte praktische Implikationen, indem sich Empfehlungen für die Gestaltung von Kommunikationsmaterial ableiten lassen, um einen umweltfreundlichen Lebensstil zu fördern. Zu diesem Projekt wurden bereits mehrere experimentelle Online-Studien durchgeführt.

Ansprechpersonen: Maayan Katzir, Alice Seffen, Simone Dohle

Forschungsförderung: GIF

Menschen unterscheiden sich darin, inwieweit sie glauben, dass ihre eigene Gesundheit stabil und beständig - oder im Gegenteil - veränderlich und formbar ist. Frühere Forschungsergebnisse zeigen, dass Personen, die stark davon ausgehen, dass die eigene Gesundheit veränderbar ist, auch positivere gesundheitsbezogene Einstellung aufweisen und im Alltag auch mehr gesundheitsfördernde Verhaltensweisen zeigen. Über die zwischenmenschlichen Auswirkungen einer solchen „Veränderbarkeitstheorie“ der Gesundheit ist jedoch weniger bekannt. Eine starke Veränderbarkeitstheorie könnte sich nachteilig auswirken, z. B. indem sie Schuldzuschreibungen verstärkt und die soziale Unterstützung für Erkrankte verringert. In diesem Projekt untersuchen wir, wann und unter welchen Umständen eine gesundheitsbezogene Veränderbarkeitstheorie negative Konsequenzen nach sich zieht und wie man diese verhindern kann. 

Ansprechpersonen: Simone Dohle

Forschungsförderung: DFG

Rund um das Thema Gesundheit und Ernährung kursieren eine Menge Falschinformationen, welche beispielsweise durch Social Media weiterverbreitet werden. Damit Individuen bestmöglich informiert sind, ist es wichtig, solche Falschinformationen zu entkräften. Hierfür wurde eine interessante Methode entwickelt: das „Faktensandwich“. Dabei wird im ersten Absatz eines Textes eine wahre Information präsentiert, gefolgt von einer Falschinformation im zweiten Absatz, die dann durch eine Erklärung entkräftet wird. Im dritten Absatz wird dann erneut die wahre Information dargeboten. Wir untersuchen, ob das Faktensandwich dazu beitragen kann, Falschinformationen im Zusammenhang mit einer pflanzenbetonten Ernährung erfolgreich zu entkräften. Außerdem untersuchen wir, wie sich dies auf die Einstellung, die Intention und das Verhalten auswirkt. Ziel ist es, Menschen bestmöglich zu informieren, damit sie fundierte Entscheidungen über ihre Gesundheit und Ernährung treffen können.

Ansprechpersonen: Alice Seffen, Nina Weingarten, Simone Dohle

Forschungsförderung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie, Fachgruppe Gesundheitspsychologie


Methoden

Eye-Tracking ist eine Methode, die es erlaubt, Blickbewegungen einer Person zu registrieren und aufzuzeichnen. Dabei werden sowohl Fixationen (Fokussierung des Blicks auf eine Position) als auch Sakkaden (Bewegung des Blicks von einer Position auf die nächste) gemessen.  Durch Eye-Tracking können wir die Wirkung von Texten und Abbildungen, die in der Gesundheitskommunikation eingesetzt werden, testen. So kann beispielsweise überprüft werden, welche Informationen nur überflogen und welche tatsächlich gelesen werden, oder wie viel Aufmerksamkeit Abbildungen geschenkt wird. Anhand der gewonnenen Daten lassen sich Verbesserungspotentiale für die Gestaltung von Gesundheitsinformationen ableiten. Unser Labor verwendet eine stationären Eye-Tracker (Tobii Pro Fusion), mit welchem man Studien an Computern durchführen kann.

Durch die Methode des Ecological Momentary Assessments (EMA; Shiffman, Stone, & Hufford, 2008) wird das Verhalten und Erleben von Menschen  im täglichen Leben erfasst (z. B. über Smartphones). Dies kann automatisch durch Sensoren oder aber durch Benachrichtigungen erfolgen, durch welche Studienteilnehmende in bestimmten Zeitabständen zur Beantwortung von Fragen aufgefordert werden. Gedächtnisverzerrungen und sozial erwünschte Antworttendenzen, die häufig bei retrospektiven Befragungen auftreten, können so vermieden werden.  Einer der größten Vorteile von EMA ist, dass die dynamische Entwicklung von Verhalten, Gedanken und Gefühlen im Alltag von Menschen erforscht werden kann. Diese Methode kann auch für Verhaltensinterventionen eingesetzt werden. Ecological Momentary Interventions (EMI) sind Interventionen, die im Alltag und in einer natürlichen Umgebung über mobile Endgeräte angeboten werden.

Beim Fake Food Buffet wird Studienteilnehmenden ein Buffet mit einer Vielzahl von realistisch nachgebildeten Lebensmitteln präsentiert. Die Teilnehmenden werden dann z.B. gebeten, einen Teller mit den Lebensmitteln auszuwählen, die sie von diesem Buffet essen würden. Studien zeigen, dass die getroffene Auswahl vergleichbar mit einer Lebensmittelauswahl an einem echten Buffet ist (Bucher et al., 2012). Diese Methode ermöglicht die Untersuchung von Kontextfaktoren und Ernährungswissen auf die Lebensmittelauswahl unter kontrollierten Laborbedingungen.


Publikationen

In press

Altenmüller, M. S.*, Wingen, T.*, & Schulte, A. (in press). Explaining polarized trust in scientists: A political stereotype-approach. Science Communication. https://doi.org/10.1177/10755470231221770
*shared first authorship

Graczyk, T.*, Wingen, T.*, Wingen, S., & Dohle, S. (in press). Do mindsets shape intentions to help those in need? Unraveling the paradoxical effects of mindsets of poverty on helping intentions. European Journal of Social Psychology.
*shared first authorship

2023

Håkonsen, H., Dohle, S., Rhedin, H. & Hedenrud, T. (2023). Preferences for medicines with different environmental impact – a Swedish population-based study. Environmental Advances12, Article 100358. https://doi.org/10.1016/j.envadv.2023.100358

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Korbmacher, M., Azevedo, F., Pennington, C., Hartmann, H., Pownall, M., Schmidt, K., ..., Wingen, T., ... & Evans, T. (2023). The replication crisis has led to positive structural, procedural, and community changes. Communications Psychology, 1, Article 3 (2023). https://doi.org/10.1038/s44271-023-00003-2

Pownall, M., Azevedo F., König L., Slack, H., Evans, T., … Wingen, T., … FORRT. (2023). Teaching open and reproducible scholarship: a critical review of the evidence base for current pedagogical methods and their outcomes. Royal Society Open Science, 10(5). https://doi.org/10.1098/rsos.221255

Ruggeri, K., Stock, F., Haslam, S. A., Capraro, V., Boggio, P., Ellemers, N., … Wingen, T., … Willer, R. (2023). A synthesis of evidence for policy from behavioural science during COVID-19. Nature. https://doi.org/10.1038/s41586-023-06840-9

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*shared first authorship

2022

Doernemann, A., Boenisch, N., Schommer, L., Winkelhorst, L., & Wingen, T. (2022). How do good and bad news impact mood during the Covid-19 pandemic? The Role of Similarity. Journal of European Psychology Students13(1), 107-116. https://doi.org/10.5334/jeps.566

Kwasnicka, D., Keller, J., Perski, O., Potthoff, S., ten Hoor, G. A., Ainsworth, B., Crutzen, R., Dohle, S., van Dongen, A., Heino, M.,Henrich, J. F., Knox, L., König, L. M., Maltinsky, W., McCallum, C.,Nalukwago, J., Neter, E., Nurmi, J., Spitschan, M., Van Beurden, S. B., Van der Laan, L. N., Wunsch, K., Levink, J. J. J., Sanderman, R. (2022). White Paper: Open Digital Health – accelerating transparent and scalable health promotion and treatment. Health Psychology Review, , 16(4), 1-17. https://doi.org/10.1080/17437199.2022.2046482

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 2021

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 2020

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2019

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Prinsen, S., Dohle, S., Evers, C., de Ridder, D. T. D., & Hofmann, W. (2019). Introducing functional and dysfunctional self-licensing: Associations with indices of (un)successful dietary regulation. Journal of Personality87(5), 934–947. https://doi.org/10.1111/jopy.12445

2018

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2017

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Dohle, S., & Montoya, A. K. (2017). The dark side of fluency: Fluent names increase drug dosing. Journal of Experimental Psychology: Applied, 23(3), 231–239. https://doi.org/10.1037/xap0000131

2016

Dawson, I. G. J., & Dohle, S. (2016). Towards an understanding of adult judgments of synergistic health benefits. British Journal of Health Psychology, 21(1), 204-223. lhttps://doi.org/10.1111/bjhp.12158

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Vogel, S. E., Keller, C., Koschutnig, K., Reishofer, G., Ebner, F., Dohle, S., Siegrist, M., & Grabner, R. H. (2016). The neural correlates of health risk perception in individuals with low and high numeracy. ZDM, 48, 337–350. https://doi.org/10.1007/s11858-016-0761-4

2015

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Gmuer, A., Siegrist, M., & Dohle, S. (2015). Does wine label processing fluency influence wine hedonics? Food Quality and Preference, 44, 12–16. https://doi.org/10.1016/j.foodqual.2015.03.007

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2014

Bevelander, K. E., Kaipainen, K., Swain, R., Dohle, S., Bongard, J. C., Hines, P. D. H., & Wansink, B. (2014). Crowdsourcing novel childhood predictors of adult obesity. PLoS ONE, 9, Article e87756. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0087756

Dohle, S., Hartmann, C., & Keller, C. (2014). Physical activity as a moderator of the association between emotional eating and BMI: Evidence from the Swiss Food Panel. Psychology & Health, 29(9), 1062–1080. https://doi.org/10.1080/08870446.2014.909042

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2013

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2012

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Dohle, S., Keller, C., & Siegrist, M. (2012). Mobile communication in the public mind: Insights from free associations related to mobile phone base stations. Human and Ecological Risk Assessment, 18(3), 649–668. https://doi.org/10.1080/10807039.2012.672900

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2011

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L’Orange Seigo, S., Wallquist, L., Dohle, S., & Siegrist, M. (2011). Communication of CCS monitoring activities may not have a reassuring effect on the public. International Journal of Greenhouse Gas Control, 5(6), 1674–1679. https://doi.org/10.1016/j.ijggc.2011.05.040

Wallquist, L., Visschers, V. H. M., Dohle, S., & Siegrist, M. (2011). Adapting communication to the public’s intuitive understanding of CCS. Greenhouse Gases: Science and Technology, 1(1), 83–91. https://doi.org/10.1002/ghg3.4

2010

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Dohle, S., Keller, C., & Siegrist, M. (2010). Conjoint measurement of base station siting preferences. Human and Ecological Risk Assessment, 16(4), 825–836. https://doi.org/10.1080/10807039.2010.501250

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