Universität Bonn

Medizinische Fakultät

DDG fördert Forschungsprojekt zur diabetischen Retinopathie am Universitätsklinikum Bonn
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fördert ein neues Forschungsprojekt zur Früherkennung und Prävention diabetischer Netzhautschäden am Universitätsklinikum Bonn (UKB). Dr. Katharina Wall, Assistenzärztin an der Augenklinik des UKB, erhält für ihr Projekt „Longitudinale Analyse des Einflusses karotinoidhaltiger Ernährung auf die makuläre Pigmentdichte (MPOD) als Progressionsmarker der diabetischen Retinopathie“ eine Projektförderung der DDG. Ziel der Förderung ist es, innovative Forschungsansätze zur Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Therapie von Diabetes und seinen Folgeerkrankungen zu unterstützen.
Anmeldestart für das Universitätsfest 2026: Jetzt Plätze sichern!
Die Universität Bonn lädt alle Absolventinnen und Absolventen herzlich zum Universitätsfest 2026 ein! Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. Juli 2026 erstmals auf dem Kunst!Rasen-Gelände in der Rheinaue statt. Die obligatorische Anmeldephase beginnt am 16. März 2026 um 12:00 Uhr und endet am 31. Mai 2026. 
Gründungswettbewerb start2grow prämiert „SxDiagnostics“
Das Projekt „SxDiagnostics“ von der Universität Bonn und dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) setzte sich im bundesweiten Wettbewerb start2grow gegen über 100 Konkurrenz-Teams durch und kam unter die (geteilten) Plätze 4 bis 10. Start2grow wird bundesweit von der Wirtschaftsförderung Dortmund ausgeschrieben und feierte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum.
AnatoVisio: CT-Bilder erweitern die anatomische Lehre am UKB und an der Universität Bonn
Mit dem Lehrprojekt „AnatoVisio“ entwickeln das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universität Bonn ihre anatomische Ausbildung gezielt weiter. Ziel ist es, Medizinstudierende bereits im vorklinischen Studienabschnitt systematisch an die Interpretation medizinischer Schnittbildgebung heranzuführen und so die klassische Präparationslehre um eine interdisziplinäre Komponente zu ergänzen.
Neuer Therapieansatz bei Anastomoseninsuffizienz nach Darm-OP
Eine Darmanastomoseninsuffizienz – das unvollständige Zusammenwachsen von Darmnähten nach kolorektalen Eingriffen – betrifft bis zu 30 Prozent der Operierten und kann zu schweren Komplikationen bis hin zu einer Sepsis führen. Unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und dem Amsterdam UMC zeigte ein internationales Forschungsteam nun erstmals den entscheidenden Mechanismus für eine erfolgreiche Verbindung zweier Darmabschnitte, fachsprachlich Darmanastomose. Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich in der Fachzeitschrift „Cellular and Molecular Gastroenterology and Hepatology“ veröffentlicht worden.
Bundesforschungsministerium fördert PREVENT mit drei Millionen Euro
Einst galt die „Pille“ als revolutionär, dann wurde sie zum gängigsten Verhütungsmittel, heute sehen Menschen die Kontrazeption mithilfe von Hormonen vielfach kritisch. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität und ihrer Kooperationspartner am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat jetzt das Projekt PREVENT zur Entwicklung nicht-hormoneller Verhütungsmittel gestartet. Die Forschenden wollen ein Verfahren zur Entwicklung neuartige Wirkstoffe zur Empfängnisverhütung bei Frau und Mann etablieren. PREVENT wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bis 2029 mit drei Millionen Euro gefördert.
Sprungbrett in die Forschung
Herausragende junge Forschende beim Start in ihre wissenschaftliche Karriere unterstützen – das ist das Ziel des Förderprogramms BONFOR der Medizinischen Fakultät Bonn. Am Dienstag, 16. Juni 2026, geben geförderte Nachwuchswissenschaftler*innen von 9 bis 17 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrum I (BMZ I) am Universitätsklinikum Bonn (UKB) Einblicke in ihre Projekte. Die besten durch BONFOR und das SciMed-Promotionskolleg geförderten Arbeiten werden mit Forschungspreisen ausgezeichnet. Interessierte sind herzlich eingeladen!
Mindsets sind unsere Fesseln!?
Wie wir die Welt sehen, hängt von unserer inneren „mentalen Brille“, unseren Mindsets, ab. Sie beeinflussen, welche Informationen wir wahrnehmen, wie wir sie einordnen und wie wir handeln. Wirksam werden Mindsets auch dort, wo gesellschaftliche Erwartungen und Normen tief verankert sind – etwa bei Geschlechterrollen. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts diskutiert Dr. Lisa Hoffmann mit Moderator Denis Nasser die These „Mindsets sind unsere Fesseln!?“.
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