Universität Bonn

Medizinische Fakultät

Nervenzellen erkennen kleine Mengen besser als große

Wenn vor uns zwei, drei oder vier Äpfel liegen, erkennen wir ihre Anzahl sehr rasch. Sind es dagegen fünf oder mehr, benötigen wir deutlich länger und liegen häufiger daneben. Tatsächlich erfasst das Gehirn kleine Mengen wohl anders als große. Das belegt eine aktuelle Studie der Universitäten Tübingen und Bonn sowie des Universitätsklinikums Bonn. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Human Behaviour erschienen. 
 
 

Immunologie war und ist sein Steckenpferd

Am 29. September tritt Prof. Dr. Dr. Prof. h. c. Thomas Bieber, M.D.R.A., zum letzten Mal seinen Dienst auf dem Venusberg an. Über 26 Jahre hat der Experte für Neurodermitis die Klinik für Dermatologie und Allergologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) in Krankenversorgung, Lehre und Forschung geleitet und deren Ausrichtung entscheidend geprägt. Zudem legte er in seiner zweijährigen Schaffenszeit ab Oktober 2003 als Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn den Grundstein für die heutige Immunologie am UKB.

Ein Schlüssel zum Mechanismus der Hirnalterung

Sein Ziel sind neue Ansätze zur Untersuchung des Nervensystems, um die kognitive Gesundheit während des Alterns zu erhalten und die Neurodegeneration zu verhindern: Prof. Dr. Özgün Gökce leitet neuerdings die Forschungsgruppe „Systems Neuroscience – Cell Diversity“ an der Klinik für Neurodegenerative des Universitätsklinikum Bonn (UKB). In einer Zeit rascher technologischer Durchbrüche wollen er und sein Team innovative Instrumente entwickeln und einsetzen, um die Grundprinzipien des Nervensystems sowohl im gesunden als auch im kranken Zustand zu entschlüsseln. Der Neurobiologe ist auch Mitglied des Exzellenzclusters ImmunoSensation2 der Universität Bonn. Bis vor kurzem hat er eine Forschungsgruppe an der LMU München geleitet, die sich auf bioinformatikgestützte Strategien zur Erforschung der Hirnalterung konzentrierte.

ACRIBiS – Risiken bei Herz-Kreislauferkrankungen besser erkennen

Das medizinische Gesamtbild eines Menschen hilft den Ärztinnen und Ärzten, persönliche Gesundheitsrisiken ihrer Patientinnen und Patienten besser zu erkennen. So können sie Präventions- und Therapiemaßnahmen in jedem Einzelfall personalisieren, können jede Patientin und jeden Patienten bestmöglich versorgen. Diese Personalisierung in der Herz-Kreislauf-Medizin mit hochkomplexen Datenanalysen zu unterstützen – das ist das Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes ACRIBiS (Advancing Cardiovascular Risk Identification with Structured Clinical Documentation and Biosignal Derived Phenotypes Synthesis). Das BMBF fördert diesen Anwendungsfall der Medizininformatik-Initiative (MII) über vier Jahre mit mehr als neun Millionen Euro.

Schüler:innen zu Besuch im Skillslab

Am Montag, den 11. September, hat eine Gruppe Schüler:innen der dritten Klasse der Waldschule das Skillslab der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn besucht.

Neue Erkenntnisse zum Haarverlust beim Mann

Geheimratsecken, Tonsur und schließlich eine Glatze: Bei erblich bedingtem Haarausfall beim Mann ist bereits sehr viel über beteiligte häufige Genvarianten bekannt. Jetzt fanden Humangenetiker vom Universitätsklinikum Bonn (UKB) und vom Transdisziplinären Forschungsbereich „Life & Health“ der Universität Bonn heraus, inwieweit seltene genetische Varianten zum männlichen Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, beitragen. Dazu analysierten sie 72.469 Erbgut-Sequenzen von Männern britischer Abstammung in der UK Biobank und konnten so insgesamt fünf signifikante Gene identifizieren. Auch liefert ihre Studie zusätzliche Beweise für bereits bekannte Gene. Die Studienergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht.
 
 

Delegation der University of St Andrews besucht die Universitätsmedizin Bonn

Das UKB hat am 21. September eine Delegation der University of St Andrews willkommen geheißen. Bei dem Besuch standen bestehende gemeinsame Projekte und Vorhaben, sowie die Planungen zum Ausbau der strategischen Partnerschaft im Fokus.

Gemeinsame Teamaktion „Insektenhaus des Medizinischen Dekanats“

Das Dekanatsteam mit Dekan Herr Prof. Weber hat am letzten Donnerstag mit dem Bau eines Insektenhauses begonnen und freut sich dieses innerhalb der nächsten Wochen final bestücken und einweihen zu dürfen.

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