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Oncology

Im Überblick

Die Behandlung von onkologischen Patientinnen und Patienten hat einen großen Stellenwert an unserem Universitätsklinikum. Über das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) ist Bonn als offizielles Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe in den CIO ABCD Verbund Aachen-Bonn-Cologne-Düsseldorf integriert. Eine durch das CIO Bonn sehr enge Zusammenarbeit mit dem Johanniter-Krankenhaus hat den onkologischen Fokus noch weiter ausgebaut.

 

Wissenschaftlich hat sich die Medizinische Fakultät der Vision verschrieben, dass innovative Ansätze aus der experimentellen Krebsforschung in die klinische Anwendung gebracht werden sollen um letztendlich die ganzheitliche Behandlung von Krebspatienten zu verbessern. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen wurde die präklinische und translationale onkologische Forschung über die letzten Jahre hinweg strategisch weiterentwickelt. Mit der erfolgreichen Einwerbung eines der renommierten Mildred-Scheel-Nachwuchszentren gefördert durch die Deutsche Krebshilfe ist nun ein prominentes onkologisches Verbundprojekt am Standort verankert. Basierend auf diesem Erfolg hat sich die Medizinische Fakultät im Jahr 2020 für die Onkologie als neuen offiziellen Forschungsschwerpunkt ausgesprochen.

 

Die Komplexität des Tumorgewebes, bestehend aus einer Vielzahl unterschiedlicher maligner und nicht-maligner Zelltypen, bedingt dabei, dass die onkologische Forschung an unserem Standort bereits jetzt schon eng mit den anderen Forschungsschwerpunkten vernetzt ist, insbesondere der Immunologie, maßgeblich repräsentiert durch das DFG-geförderte Exzellenzcluster ImmunoSensation2. Das Thema Immunonkologie ist daher zentraler Fokus innerhalb des Forschungsschwerpunktes Onkologie und baut auf der exzellenten Expertise im Bereich der Immunologie auf. In den nächsten Jahren wird an der weiteren strategischen Vernetzung der Onkologie intensiv gearbeitet und neuen Verfahren im Bereich der Kultur von Tumororganoiden sollen dabei eine Schlüsselrolle zukommen.

 

Im Hinblick auf die Ausbildung von exzellentem wissenschaftlichem Nachwuchs und zukünftigen Führungspersönlichkeiten sieht es der Bereich Onkologie in ganz besonderem Maße als seine Aufgabe, neben den Karrieren von jungen Naturwissenschaftler*innen auch explizit Clinican Scientists zu fördern. Unter letzterem Begriff versteht man Ärztinnen und Ärzte, die sich intensiv der Forschung verschrieben haben und eine wichtige Aufgabe übernehmen bei der Translation von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung bzw. auch umgekehrt das Einbringen klinischer Fragestellungen in die Grundlagenforschung. In der Tat bildet das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum genau diesen integrativen Aspekt in seiner Ausgestaltung ab und bringt Naturwissenschaften und Medizin in engen Dialog und Kooperation. Darüber hinaus sieht sich der Bereich Onkologie, wie die anderen Forschungsschwerpunkte auch, der Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Wissenschaft verpflichtet.

 

Profilbereich Immunopathogenesis and Organ Dysfunction:
Ein besseres und tiefgreifendes Verständnis von Tumorerkrankungen erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagenwissenschaften und klinischer Forschung. Entzündliche Prozesse im Tumorgewebe können sowohl das Tumorwachstum fördern als auch hemmen, und letzteres kann entsprechend therapeutisch ausgenutzt und gezielt verstärkt werden. Der Profilbereich Immunopathogenesis and Organ Dysfunction integriert besonders innovative und sichtbare Bereiche der translationalen und klinischen Forschung am Standort, die sich in enger Anbindung an den Forschungsschwerpunkt Onkologie in den Kliniken herausgebildet haben.

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