Universität Bonn

Medizinische Fakultät

Evaluation der Lehre

Für die Medizinische Fakultät werden verschiedene Bereiche der akademischen Ausbildung evaluiert.

Die Lehrveranstaltungen der Medizinischen Fakultät werden seit Anfang der 1990er Jahre evaluiert. Die Evaluationsergebnisse werden regelmäßig ausgewertet und an die Lehrverantwortlichen zurückgemeldet. Mittlerweile wird die Befragung online durch das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) durchgeführt.

Neben den Lehrveranstaltungen werden auch die Tertiale im Praktischen Jahr am UKB und den externen Lehrkrankenhäusern evaluiert. Hierbei unterstützt uns ebenfalls das ZEM.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Colourbox

Humanmedizin Lehre

Mit einer online-basierten Evaluationsmethode - werden jedes Semester die Pflichtveranstaltungen durch die Studierenden der Humanmedizin beurteilt. Für die Medizinische Fakultät ist dies nicht nur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags, sondern auch ein wichtiger Ansatz, um die kontinuierliche Verbesserung der akademischen Lehre zu begleiten.

Die Evaluation der Lehrveranstaltungen im Studiengang Humanmedizin wird im klinischen Studienabschnitt über das ZEM abgewickelt. Die Studierenden (quantitativ) und die Dozent*innen (quantitativ und Antworten auf offene Fragen) erhalten unmittelbar nach Abschluss der Befragung eine automatisierte Auswertung.

Für die Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) werden drei Fragen (Inhalt, Struktur, Organisation) gemittelt und zu einer Maßzahl zusammengefasst. Aus diesen Werten speist sich das Ranking.

Ranking

Hier finden Sie die Ergebnisse des Rankings der letzten drei Jahre. Auf Anfrage stellen wir Ihnen auch gerne ältere Ergebnisse zur Verfügung.

Außerdem haben wir eine Langzeitauswertung der Evaluationsergebnisse aller Pflichtveranstaltungen vom Sommer 2006 bis zum laufenden Semester aus dem klinischen Studienabschnitt zusammengestellt. Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert (Stand: 19.03.2018)

Humanmedizin PJ

Regelmäßig werden die Studierenden im Praktischen Jahr zu ihrer Ausbildungssituation befragt. Diese Befragung läuft in Kooperation mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) als onlinegestützte Evaluation. Diese Befragung ist für die Studierenden am Universitätsklinikum sowie den externen Lehrkrankenhäusern verpflichtend.

Die Tertiale werden nach verschiedenen Parametern erfasst:

  • Zeit für die Ausbildung (feste Ansprechpartner, Einführungs- & Feedback-Gespräche)
  • Lerneffekte (Logbücher, praktische Fähigkeiten & Fertigkeiten)
  • Organisation (PJ-Koordinator, Studientage)
  • theoretische Ausbildung & Fortbildung
  • Ausbildungsklima

Die Ergebnisse werden für die einzelnen Kliniken und Lehrkrankenhäuser aufbereitet, zur Zeit aber nur intern veröffentlicht.

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© Christoph Kottmann

Stundenausfallmanagement

Die Medizinische Fakultät ist bestrebt, die Anzahl ausgefallener Lehrveranstaltungen weiter zu reduzieren. Dazu möchten wir über das Verfahren des Stundenausfall-Managements informieren. Hierbei kommt Ihnen, den Studentinnen und Studenten der Humanmedizin im klinischen Studienabschnitt, eine zentrale Bedeutung zu.

Fällt eine Veranstaltung aus, so bekommen Sie das unmittelbar zu spüren: Sie haben den Weg auf den Venusberg vergeblich angetreten, haben ggf. Wartezeiten bis zur nächsten Veranstaltung und müssen sich die Lehrinhalte schlimmstenfalls in Eigenarbeit erschließen. Diese Situation kann vorkommen, darf aber nicht zur Regel werden und sollte nicht auf Ihrem Rücken ausgetragen werden.

Lehrausfall ist an einem Universitätsklinikum und Krankenhaus für Maximalversorgung keine Seltenheit. Es stellt sich aber die Frage, wie mit solchen Situationen in der Lehre umgegangen wird: Stellvertreter-Regelungen, frühzeitige Informationen und vorbereitete Unterrichtsmaterialien sind nur einige Möglichkeiten, mit denen Ausfälle zwar nicht vermieden, aber ausfallende Lehrveranstaltungen verhindert werden können.

Eine Veranstaltung gilt als ausgefallen, wenn die Dozentinnen und Dozenten mehr als 15 Minuten nach dem offiziellen Beginn nicht erschienen sind. Die Studierenden müssen dann nicht länger warten. Zur Dokumentation der Anwesenheit (bei anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen) ist eine formlose Unterschriftensammlung als Nachweis ausreichend. Die Frist von 15 Minuten kann auch nicht durch eine Ankündigung verlängert werden (Mitteilung des Dozenten nach zehn Minuten Verspätung, dass ein Vertreter innerhalb der nächsten 15 Minuten erscheinen wird).

Im Normalfall läuft das Verfahren zum Stundenausfall-Management in fünf Schritten ab:

  1. Sie melden einen Stundenausfall über das Stundenausfall-Formular.
  2. Die Lehrverantwortlichen werden mit der Bitte um Stellungnahme zum Stundenausfall angeschrieben.
  3. Der Studiendekan entscheidet, wie der Stundenausfall zu bewerten ist.
  4. Ggf. werden der Klinik / dem Institut Mittel aus dem Budget gestrichen (vgl. "Übersicht der Budgetkürzung).

Nach der Meldung erhalten die Vertreter der Kliniken und Institute Gelegenheit, sich zu dem Stundenausfall zu äußern.
In Abhängigkeit von der jeweiligen Stellungnahme entscheidet der Studiendekan über eine Bewertung und ggf. über einen Abzug in der LOM. Für den Stundenausfall werden nach Veranstaltungsart folgende maximale Bußgelder verhängt:

  • EUR 500,00: Vorlesung
  • EUR 350,00: Seminar
  • EUR 200,00: Praktikum

Werden abweichend zur Studienplanung Seminare oder Praktika zusammengelegt (also Gruppen mit mehr als der nach ÄAppO zulässigen Studierendenanzahl unterrichtet), werden nach Prüfung folgende maximale Beträge fällig:

  • EUR 200,00: Seminar
  • EUR 100,00: Praktikum

Wird für eine ausgefallene Veranstaltung ein Ersatztermin angeboten, wird die Hälfte des maximalen Abzugs fällig:

  • EUR 250,00: Vorlesung
  • EUR 175,00: Seminar
  • EUR 100,00: Praktikum

Sollten Sie Fragen und/oder Verbesserungsvorschläge haben, so melden Sie sich bei uns. Gerne überlegen wir gemeinsam, wie wir das Verfahren weiter verbessern können.

Evaluationsprojektgruppe (EPG)

Hier finden Sie eine Übersicht über die Mitglieder und Aktivitäten der Evaluationsprojektgruppe (EPG) an der Medizinischen Fakultät Bonn.

Zusammensetzung

Dr. Nicolas Haverkamp

Prof. Dr. Markus Essler

apl.-Prof. Dr. Olga Golubnitschaja

Prof. Dr. Dariusch Hadizadeh

Prof. Dr. Andreas Jäger

Prof. Dr. Tobias Raupach

Prof. Dr. Birgitta Weltermann

Dr. Achilles Delis

Dr. Ernst Molitor

Dr. Florian Recker

Dr. Aileen Sitter

Dr. Brigitte Strizek

PD Dr. Maria Wittmann

Nina Michlmayr

Jakob Pantenburg

Regine Wlecke

Dr. Martin Breitbach

Christoph Cavazzini

Dr. Niklas Häusler

Dr. Bernhard Steinweg

Aufgaben

Termine der Evaluationsgruppe

Nächste Treffen am:


Kontakt

Dr. Nicolas Haverkamp

Nicolas.Haverkamp

+49 228 287-11550

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Ihr Weg zu uns

Studiendekanat der Medizinischen Fakulatät
Venusberg-Campus 1, Gebäude 33, 53127 Bonn

QR-Code Gebäude 33
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