Universität Bonn

Medizinische Fakultät

27. Mai 2024

BONFOR zeichnet Nachwuchswissenschaftler:innen aus BONFOR zeichnet Nachwuchswissenschaftler:innen aus

Förderprogramm der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn führt an die Forschung heran

Das Förderprogramm „BONFOR“ der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn unterstützt seit 1996 die Forschungsprojekte herausragender junger Wissenschaftler:innen durch Anschubfinanzierung. Beim 22. BONFOR-Symposium wurden nun die besten sieben Arbeiten aus BONFOR und dem SciMed-Promotionsprogramm mit Forschungspreisen von insgesamt bis zu 3.800 Euro ausgezeichnet.

Die diesjährigen BONFOR- und SciMed-Preisträger:innen
Die diesjährigen BONFOR- und SciMed-Preisträger:innen © Paul Nuhn / UKB Medien und Kommunikation
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Am Montag, den 13. Mai 2024, stellten Nachwuchswissenschaftler:innen im Hörsaal des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Universitätsklinikum Bonn ihre Projekte vor. "Die langjährige Erfahrung zeigt, dass BONFOR ein äußerst erfolgreiches Förderinstrument ist, das immer wieder bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse hervorbringt“, sagt Prof. Dr. Susanne Schoch McGovern, Vorsitzende der BONFOR-Forschungskommission, die vor allem auch die außerordentliche Qualität der diesjährigen Präsentationen hervorhob. Herausragende Wissenschaftler:innen aller Qualifikationsstufen nutzen die vielfältigen Förderinstrumente zur Vorbereitung auf eine Karriere in der Forschung. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Forschungsprojekte gefördert, um junge Forschende auf die Einwerbung von Drittmitteln vorzubereiten. „Die gezielte Förderung junger Menschen in der medizinischen Forschung ist ein Kernanliegen der Medizinischen Fakultät“, betonten die Sprecher:innen der vorgestellten Förderprogramme.

Die diesjährigen Preisträger:innen

In diesem Jahr wurden PD. Dr. med. Matthias Schneider (Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie) für "Bridging the gap into the clinic: Meclofenamate causes loss of cellular tethering and functional decouling of cellular networks in glioblastoma", Dr. rer. nat. Mona Malek Mohammadi (Institut für Physiologie I) für "The role of broblasts in cardiac regenerative ability of neonatal mice" und PD. Dr. med. Damian Ralser (Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie) für "Establishment of patient-derived tumor models to explore tumor-intrinsic and microenvironmental effects of novel therapeutic strategies in ovarian cancer" mit einem BONFOR-Preis ausgezeichnet. Mit einem ersten SciMed-Preis wurden Lucas van der Boom (Institut für Physiologie I) für "Novel genetically encoded K+ indicator enables measurements of pericellular potassium ion concentration" und Judith Langen (Institut für Physiologie I) für "Optogenetic determination of cardiac excitability and electrical coupling in the intact heart and the consequence for initiation of cardiac arrhythmias" bedacht. Jeweils einen zweiten Preis haben Katja Müller (Institut für Experimentelle Onkologie) für "Epigenetic modulation of immune pathways in small cell lung cancer through DZNep" und Saif-Eldin Abedellatif (Institut für Pathologie) für "Establishment of patient-derived organoids from melanoma brain metastases: An in vitro platform for drug screening" erhalten.

Vertreten waren auch bereits in ihrer Karriere fortgeschrittene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Förderprogrammen ACCENT (BMBF-gefördert) und Neuro-aCSis (DFG-gefördert), die ihre Forschungsprojekte außer Konkurrenz vorstellten. Parallel zum Symposium bot die Fachschaft Medizin auf der von ihr organisierten Promotionsbörse zahlreichen interessierten Studierenden die Möglichkeit, sich über aktuelle Promotionsvorhaben zu informieren, mit der Medizinischen Fakultät in Kontakt zu treten und aktuelle Promotionsangebote direkt zu besprechen. In einem Lunchtalk zeigten die Doktorandin Greta Balmer von der Fachschaft Medizin und der BONFOR-Stipendiat Dr. Simon Petzinna Wege zur medizinischen Doktorarbeit auf.

Dr. Elisabeth Jurack

Wissenschaftsmanagement – Kommunikation

Medizinische Fakultät

Universität Bonn

Telefon: +49 151 18853496

E-Mail: e.jurack@uni-bonn.de

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