Universität Bonn

Medizinische Fakultät

Frauenförderung

Förderung von Wissenschaftlerinnen

Frauenförderung

Förderung von Wissenschaftlerinnen im Rahmen des BONFOR-Programms

BONFOR möchte ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Wissenschaftlerinnen während der Kindererziehungsphase legen.

Für wen?

  • Wissenschaftlerinnen im Rahmen des BONFOR-Programms
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Fördermöglichkeiten

Kinderbetreuungszeiten

Anträge von Wissenschaftlerinnen, die sich nach Elternzeit oder Familienphase in der beruflichen Wiedereingliederung befinden, werden besonders berücksichtigt.

Flexibilisierung der Projektlaufzeit

BONFOR-geförderte Wissenschaftlerinnen (Instr. 1, 2, 3, 4, 6 und 8) mit Kindern im Alter bis zu 10 Jahren können eine Flexibilisierung des Förderzeitraums in Anspruch nehmen.

Kinderzulage

BONFOR-geförderte Wissenschaftlerinnen (ausgenommen Instr. 5 und 7) mit Kindern im Alter bis zu 10 Jahren können für die Dauer ihrer BONFOR-Förderung eine Kinderzulage beantragen. Davon ausgenommen sind Zeiten, während denen das Arbeitsverhältnis ruht (z.B. gesetzlicher Mutterschutz, Elternzeit, Sonderurlaub, dauerhafte Arbeitsunfähigkeit). Die Zulage wird abhängig vom Beschäftigungsumfang gezahlt und beträgt monatlich max. brutto 400 € für das erste und max. 100 € für jedes weitere Kind zzgl. einer 25%-Aufstockung für Arbeitgeberabgaben. Die Auszahlung erfolgt mit dem Gehalt und unterliegt den hierfür geltenden Steuerbestimmungen sowie Sozialabgaben.
Die Mittel können formlos per Mail beantragt werden. Erforderliche Daten: PDF-Datei der Geburtsurkunde der/s Kinder/s, Angabe zum Beschäftigungsumfang während der BONFOR-Förderung, formlose Erklärung zu Mutterschutzzeit und Inanspruchnahme von Elterngeld (soweit zutreffend). Die Kinderzulage wird sitzungsunabhängig bewilligt.

Familienbedingter Ausfall der Projektleiterin

(Förderinstrument 2, Typ A und Typ B)

Bei Projektleiterinnen, die während ihrer BONFOR-Projektlaufzeit in den Mutterschutz (nicht Elternzeit) gehen, verlängert sich das Projekt automatisch um 6 Monate (zeitanteilige Personal- und Sachmittel).
Diese Zusatzförderung wird unter der Voraussetzung gewährt, dass die Wissenschaftlerin nach spätestens 12 Monaten Elternzeit ihr Beschäftigungsverhältnis wieder aufnimmt und in ihr Projekt mit mindestens 30% Teilzeitarbeit zurückkehrt. Nach Ablauf der ursprünglich bewilligen Förderperiode ist innerhalb von 6 Wochen ein Zwischenbericht einzureichen.
Die Projektleiterin muss die Betreuung des Projektes gewährleisten und für die Dauer ihrer Projektunterbrechung eine offizielle Vertretung benennen (Übertragung der Projektleitung auf Zeit).

Die zusätzlichen Mittel werden sitzungsunabhängig bewilligt und können formlos per Mail beantragt werden.

Erforderliche Angaben und Unterlagen:

  • Sicherstellung der Projektbetreuung während der Abwesenheit der Projektleiterin
  • Angaben zur im Projekt beschäftigten Doktorandin/TA: Name, Einstellungsdatum, Beschäftigungsgrad (Vollzeit, Teilzeit)
  • Darstellung der Betreuungsfortführung der Doktorandin/TA während der Abwesenheit der Projektleiterin
  • geplante Unterbrechungsmonate
  • skizzenartige Beschreibung des bisherigen Projektverlaufs
    Projektplanung und -zielsetzung für die verbleibende Förderzeit
    geplantes Einreichungsdatum eines Förderantrags bei einer öffentlichen Förderinstitution
  • Bestätigungsschreiben der Personalabteilung (UKB-Verwaltung GB 1) über die Dauer der Elternzeit
  • Geplanter Beschäftigungsumfang nach Rückkehr aus der Elternzeit

Familienbedingter Ausfall BONFOR-geförderter Wissenschaftlerinnen im Instrument 1 (Typ A und Typ B) und 8

Maßnahmenkatalog des Gleichstellungsbüros der Universität Bonn

In diesen beiden Instrumenten geförderte Wissenschaftlerinnen, die während ihrer Projektlaufzeit in den Mutterschutz (nicht Elternzeit) gehen, erhalten zur Kompensation der familienbedingten Projektunterbrechung eine dreimonatige Zusatzförderung (anteilige Personal- und Sachmittel). Sie wird unter der Voraussetzung gewährt, dass die Wissenschaftlerin nach spätestens 12 Monaten Elternzeit ihr Beschäftigungsverhältnis wieder aufnimmt und in ihr Projekt mit mindestens 30% Teilzeitarbeit zurückkehrt. Diese Zusatzförderung wird sitzungsunabhängig bewilligt. Die Mittel können formlos beantragt werden.

Die Gleichstellungspolitik an der Universität Bonn steht unter der Programmatik „Perspektive Wissenschaft“. Zentrale Zielsetzung dieser Programmatik ist es, die Chancen und Perspektiven für Frauen in Wissenschaft und Forschung an der Universität zu verbessern sowie die Perspektiven von Wissenschaftlerinnen in ihrer Vorbildfunktion aufzuzeigen.

Zur Gewinnung und Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Bonn bietet das Gleichstellungsbüro einen umfassenden Maßnahmenkatalog, welcher auf die Bedarfe der einzelnen Qualifikationsstufen zugeschnitten ist.


Beratung

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PD Dr. Ildiko Racz

Koordination Interne Förderungen

Venusberg-Campus 1

53127 Bonn

+49 151 18853678

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