Universität Bonn

Medizinische Fakultät

Klinik & Poliklinik für Neurologie

Neurologie

Ansprechpartner

PD Dr. S. Stösser, Sebastian.Stoesser@ukbonn.de

Ziel des Wahlfachpraktikums Neurologie ist es, dass der Student/Studentin in die Lage gebracht wird, die einzelnen Schritte einer stationären Behandlung in der Neurologie korrekt und in der gebotenen Reihenfolge durchzuführen, die Anamnesedaten und Untersuchungsbefunde richtig zu interpretieren und die richtigen apparativen Diagnoseverfahren in sinnvoller Reihenfolge zu organisieren. Der Student/die Studentin soll mit Problemlösungsstrategien in komplexen klinisch-neurologischen Situation vertraut gemacht werden. Der Student/die Studentin soll sich mit den speziellen neurologischen Untersuchungsverfahrung der Neurologie (z.B. Dopplersonographie, Neurographie, EMG) vertraut machen und einfache Prozeduren wie ein Liquorpunktion unter engster Supervision selbst durchzuführen lernen.

Veranstaltungsnummer: 401031202

Wahlfach-Stoffgebiet: Neurologie

Umfang: 4 SWS = 56 akad. Std. (42 Zeitstunden)

Terminliche Vorgaben bzw. Einschränkungen:
Angebot nur als Blockpraktikum über 2 Wochen

Teilnehmerbegrenzung: nicht mehr als 2 Teilnehmer*innen gleichzeitig

Neurophysiologie des Menschen

Ansprechpartner*innen

Prof. Dr. Dr. L. Kunz, Tel. +49 228 287-19369, lukas.kunz@ukbonn.de 

Das Blockpraktikum richtet sich an wissenschaftlich orientierte Studierende mit Interesse an Neurologie, Psychiatrie und/oder Physiologie. Im Mittelpunkt steht die experimentelle Untersuchung neuronaler Aktivität im menschlichen Gehirn mit Schwerpunkt auf intrakranieller Neurophysiologie. Teil des Blockpraktikums ist ein Projekt, in dem die Aktivität einzelner Nervenzellen des menschlichen Gehirns während einer Gedächtnisaufgabe analysiert wird.

Lernziele: Die Studierenden können nach dem Praktikum neurophysiologische Messmethoden beim Menschen benennen; Einzelzell- und Feldpotenzialableitungen interpretieren; neuronale Aktivitätsmuster und Hirnrhythmen funktionell einordnen und ihre Bedeutung für kognitive Prozesse erklären; klinische und ethische Fragestellungen der invasiven Forschung am Menschen reflektiert diskutieren.

Lerninhalte: (1) Grundlagen neuronaler Aktivität; (2) Methoden der intrakraniellen Neurophysiologie: Elektrophysiologische Ableitverfahren bei Epilepsiepatient:innen, technische Grundlagen und Datenakquisition; (3) Neurophysiologische Korrelate kognitiver Prozesse; (4) Praktische Datenanalyse: Auswertung von Einzelzell- und Feldpotenzialdaten aus Gedächtnisexperimenten.

'Fried et al., 2014: Single Neuron Studies of the Human Brain: Probing Cognition (The MIT Press)

Präsentation des im Blockpraktikum durchgeführten Projekts

Veranstaltungsnummer: 401380784

Wahlfach-Stoffgebiet: Neurologie

Umfang: 4 SWS = 56 akad. Std. (42 Zeitstunden)

Terminliche Vorgaben bzw. Einschränkungen: Einwöchiges Blockpraktikum; Terminabsprache notwendig; die Belegung ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich.

Teilnehmerbegrenzung: 2

Neurorehabilitation

Ansprechpartner*innen

PD Dr. med. Katrin Rauen, FEBN, katrin.rauen@go.johanniter-kliniken.de , Veranstaltungsort: Neurologisches Rehabilitationszentrum Godeshöhe GmbH Bonn

Ziel des Wahlfachpraktikums Neurorehabilitation ist es, Langzeitverläufe und Prognoseabschätzungen bei Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, die eine stationäre Neurorehabilitation bedürfen, kennenzulernen und dadurch die Kenntnisse im Fach Neurologie relevant zu vertiefen. 
Besonderer Fokus liegt auf der Anamneseerhebung, der körperlichen und klinisch-neurologischen Untersuchung bei Aufnahme der Rehabilitanden. Darüber hinaus sind Aufnahme-, Verlaufs- und Abschluss-Diagnostik mit Ableitung der partizipativen Rehabilitationsziele während und nach der stationären Neurorehabilitation sowie die Verordnung der spezifischen multiprofessionellen Therapie zentral. Zur Rehabilitations-spezifischen Diagnostik gehören die internistische und neurologische Funktionsdiagnostik inkl. Elektrophysiologie, Polygraphie-Screening, sowie die Assessments von Schlaf, Motorik, Kognition, Lebensqualität und psychiatrischen Erkrankungen. Die Teilnahme an den multiprofessionellen Teamsitzungen geben Einblick in die regelmäßige Evaluation der Rehabilitationsfähigkeit, den Rehabilitationsfortschrift und die Rehabilitationsprognose inklusive sozialmedizinischer Aspekte für das Wiedererlangen einer guten Lebensqualität sowie der sozialen Teilhabe im Alltags- und Erwerbsleben bei neurologischer Erkrankung.

1. Jungehülsing, Gerhard Jan; Endres, Matthias: 2015: Komplikationen und Folgeerkrankungen nach Schlaganfall, Diagnostik und Therapie der frühen und späten klinischen Funktionseinschränkungen, Print ISBN 9783131740113 · Online ISBN 9783131978417

2. Nelles G., Platz T., Allert N., Brinkmann S., Dettmer C., Dohle C., Engel A., Eckhardt G., Elsner B., Fheodoroff K., Guggisberg A., Jahn K., Liepert J., Pucks-Faes E., Reichl S., Renner C., Steib S., Rehabilitation sensomotorischer Störungen, S2k-Leitlinie, 2023, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien 

Mündlich-praktische Prüfung 

Veranstaltungsnummer: 401031203

Wahlfach-Stoffgebiet: Neurologie

Umfang: 4 SWS = 56 akad. Std. (42 Zeitstunden)

Terminliche Vorgaben bzw. Einschränkungen: als Blockpraktikum über 2 Wochen

Teilnehmerbegrenzung: nicht mehr als 2 Studierende gleichzeitig

Zu den Wahlfächern der Kliniken / Institute / Abteilungen

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